Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Hinweis zum Datenschutz

Der Schutz personenbezogener Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Daher werden auf dieser Website Nutzungsdaten nur in anonymisierter Form zu Optimierungszwecken gesammelt und gespeichert.

Metallerzeugnisse

Lager mit Stahlblechrollen Quelle: © Fotolia.com/albertovanzo

Die Europäische Union hat mit der Durchführungsverordnung (EU) 2016/670 der Kommission vom 28.04.2016 die vorherige Überwachung der Einfuhren bestimmter Eisen- und Stahlerzeugnisse mit Ursprung in bestimmten Drittländern eingeführt. Verbringungen aus EU-Mitgliedsstaaten sowie Einfuhren aus Norwegen, Island und Liechtenstein unterliegen keiner Überwachung.

Ferner sind aufgrund der Durchführungsverordnung (EU) 2017/1092 der Kommission vom 20.06.2017 zum 11.07.2017 einige Änderungen der Durchführungsverordnung (EU) 2016/670 in Kraft getreten.

Zur zollrechtlichen Abfertigung der unter die Überwachung fallenden Erzeugnisse ist daher vom 03.06.2016 bis zum 15.05.2020 die Vorlage eines produktbezogenen Überwachungsdokuments erforderlich. Dies gilt für

  • Einfuhren mit einem Nettogewicht von mehr als 2.500 Kilogramm je TARIC-Code und je Einfuhrsendung bzw.
  • seit dem 11.07.2017 für Einfuhren mit einem Nettogewicht von mehr als 5.000 Kilogramm je TARIC-Code und je Einfuhrsendung der HS-Position 7318.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle TARIC-Codes der HS-Position 7318 überwachungspflichtig sind (vergleichen Sie hierzu den Anhang A des Merkblatts für Einführer von Eisen- und Stahlerzeugnissen).

Antragstellung

Auf Antrag erteilt das BAFA ein Überwachungsdokument je TARIC-Code und je Einfuhrsendung.

Der Antrag auf Erteilung eines Überwachungsdokuments ist vorrangig online einzureichen. Hierzu ist eine vorherige Selbstregistrierung in unserem Online-Portal ELAN erforderlich. Das von Ihnen gewählte Passwort muss mindestens 6-stellig sein und neben Buchstaben mindestens eine Zahl und ein Sonderzeichen enthalten.

Eine Registrierung ist nur mit Angabe Ihrer EORI-Nummer und Ihrer Niederlassungsnummer möglich. Handelt es sich bei dem zu registrierenden Unternehmen um eine Hauptniederlassung bzw. Muttergesellschaft, so muss die EORI-Nummer mit „-0000“ enden. Bei Zweigniederlassungen bzw. rechtlich selbständigen Tochtergesellschaften endet die EORI-Nummer hingegen mit „-0001“, „-0002“, usw. Die richtige EORI-Nummer Ihrer Niederlassung bzw. Ihres Unternehmens erfahren Sie bei der Generalzolldirektion.

Unternehmen, die nicht in Deutschland sondern in einem der EU-Mitgliedsländer ansässig sind, registrieren sich stets mit ihrer in dem Heimatland angemeldeten EORI-Nummer (z.B. FR 123 456 789 00012 für ein in Frankreich ansässiges Unternehmen).

Bitte lesen Sie vor der Registrierung das „Anwenderhandbuch Einfuhr (Eisen und Stahl) // Registrierung für das elektronische Verfahren“, das Sie in der Rubrik „Publikationen“ finden.

Nach Freigabe Ihres Accounts (es erfolgt eine Bestätigung per E-Mail) können die elektronischen Anträge gestellt werden.

Sofern ein Dritter, z. B. ein Speditionsunternehmen oder ein Zolldeklarant, mit der Antragstellung beim BAFA beauftragt wurde, muss der Einführer diesen vorher zur Antragstellung bevollmächtigen. Hierzu muss der Beauftragte ebenfalls im Online-Portal ELAN registriert sein. Die Vollmacht kann jederzeit widerrufen werden.

Für die Antragstellung in Papierform nutzen Sie bitte den ‚Vordruck E 3c‘ sowie die „Anlage zum Papierantrag auf Erteilung eines Überwachungsdokuments“, die Sie in der Rubrik „Formulare“ finden.

Informationen zum Thema

Kontakt

  • EinfuhrBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferat 422 – Steinkohleförderung/Anpassungsgeld, Umweltbonus – Elektromobilität, Einfuhr Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn Telefon: 06196 908-2537ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr
    Zum Kontaktformular