Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

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Besondere Ausgleichsregelung

Durch die Besondere Ausgleichsregelung kann ein stromkostenintensives Unternehmen bzw. ein Schienenbahnunternehmen nach den §§ 63 ff. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen einen Antrag auf Begrenzung (Reduktion) der EEG-Umlage stellen.

Strommast auf grüner Wiese Quelle: © Fotolia.com/rcfotostock

Hinweis

Das „Hinweisblatt Stromzähler für stromkostenintensive Unternehmen“ wurde für das diesjährige Antragsverfahren aktualisiert und unter „Informationen zum Thema“ „Publikationen“ veröffentlicht.

Zum Verfahren

Antragsverfahren 2018

Bitte beachten Sie, die nachfolgenden Hinweise, die zum Teil Neuregelungen beinhalten:

  • Bei Antragstellung bis zum 15. Mai 2018 wird das BAFA eine Vollständigkeitsprüfung vornehmen. Liegen alle fristrelevanten Dokumente vor, erhält das Unternehmen eine qualifizierte Eingangsbestätigung. Fehlen noch fristrelevanten Unterlagen, fordert das BAFA die Unternehmen auf, diese bis zum Ablauf der Ausschlussfrist, dem 2. Juli 2018, nachzureichen.
  • Unternehmen, die bis zum 1. Juni 2018 ihren Antrag vollständig einreichen, werden nach beanstandungsfreier Prüfung möglichst frühzeitig vor der Erteilung des Bescheids darüber informiert, dass die Prüfung des Antrags erfolgreich durchgeführt wurde.
  • Der Unternehmensbegriff wurde ausführlicher dargestellt.
  • Bei der elektronischen Signatur wird nun direkt auf Artikel 3 Nr. 12 der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 Bezug genommen.
  • Für eine Antragstellung nach § 64 Abs. 5a EEG 2017 enthält das Merkblatt nunmehr ausführliche Informationen zu den Nachweisen.
  • Ab dem Antragsjahr 2018 hat die Doppelungsregelung nach § 103 Absatz 3 EEG 2017 keinen Anwendungsbereich mehr; die Regelung gemäß § 103 Absatz 4 EEG 2017 bleibt weiterhin bestehen.
  • Das Merkblatt enthält nun ausführliche Informationen zum selbstverbrauchten Strom und zu Stromweiterleitungen. Bitte beachten Sie, dass die Messung des Stromverbrauchs den Bestimmungen des Mess- und Eichgesetzes (MessEG) unterliegt.
  • Jedes antragstellende Unternehmen muss den Betrieb eines zertifizierten Energie- oder Umweltmanagementsystems nachweisen. Bitte beachten Sie insbesondere, dass die Übergangsbestimmung nach § 103 Absatz 6 EEG 2017 für das Antragsjahr 2018 nicht mehr gilt.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt im Antragsjahr 2018 sind:

  • Stromkostenintensive Unternehmen mit der Branchenzugehörigkeit gemäß der der Listen 1 und 2 der Anlage 4 zu § 64 EEG 2017 und selbständige Teile von Unternehmen der Liste 1 der Anlage 4 zu § 64 EEG 2017 sowie
  • Unternehmen die für das Begrenzungsjahr 2014 einen rechtsgültigen Bescheid erhalten haben, aber die gesetzlich geforderten Voraussetzungen nicht mehr erfüllen, weil sie keiner begünstigten Branche nach Liste 1 oder 2 angehören oder als Liste 2-Unternehmen die Stromkostenintensität von 20 % nicht erreichen (Härtefallregelungen nach § 103 Absatz 4 EEG 2017),
  • Schienenbahnen (Begriff der Schienenbahnen siehe § 3 Nummer 40 EEG 2017, Anspruchsvoraussetzungen siehe § 65 Absatz 1 EEG 2017, Sonderregelung siehe § 65 Absatz  3 bzw. Absatz 4 EEG 2017) und
  • Neu gegründete Unternehmen soweit sie die Voraussetzung gemäß § 64 Absatz 4 EEG 2017 erfüllen können einen Antrag stellen.

Der Nachweis der Antragsvoraussetzungen muss in jedem Fall auf der Grundlage von handelsrechtlich geprüften Jahresabschlüssen für die jeweils heranzuziehenden letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre erfolgen. Dies gilt auch für nach dem Handelsgesetzbuch nicht prüfungspflichtige Unternehmen. Ohne die jeweils erforderlichen geprüften Jahresabschlüsse ist eine positive Bescheidung nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass Überleitungsrechnungen zu erstellen sind, um die Daten aus den Jahresabschlüssen in die Bruttowertschöpfungsrechnungen nachvollziehbar zu transferieren.

Bitte beachten Sie, dass

  • für Neugründungen/Umstrukturierungen und Umwandlungen Sonderregelungen gelten und
  • Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Nummer 2.2 der Leitlinien der Europäischen Kommission für die Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten keinen Bescheid über die Begrenzung der EEG-Umlage erhalten darf.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte unseren Merkblättern, dem Gesetz sowie der Gesetzesbegründung. Weitere Informationen finden Sie unten unter „Informationen zum Thema“ sowie unter „Häufige Fragen“.

Antragsvorausssetzung

Im Folgenden finden Sie eine Kurzübersicht der Antragsvoraussetzungen im Antragsjahr 2018; Nachweiszeitraum sind hierbei in der Regel die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre:

  • EEG-umlagepflichtiger Stromverbrauch an der Abnahmestelle mehr als 1 GWh
    (siehe hierzu „Merkblatt für stromkostenintensive Unternehmen 2018“, Durchschnittsstrompreis-Verordnung und dazugehöriges „Hinweisblatt“); Unternehmen, die nur knapp über dieser Schwelle liegen, sollten die Kosten, die im Zusammenhang mit der Antragstellung entstehen, z. B.  für den Prüfungsvermerk des Wirtschaftsprüfers und die Gebührenverordnung, beachten!
  • Stromkostenintensität
    (Stromkostenintensität = Verhältnis der für das Unternehmen maßgeblichen Stromkosten zur Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten ohne Abzug von Kosten für Leiharbeitnehmer nach der Definition des Statistischen Bundesamtes) je nach Listenzugehörigkeit des Unternehmens  (nach Anlage 4 zu § 64 EEG 2014):
    • Im Antragsjahr 2018 – Liste 1: Stromkostenintensität mindestens 14 %*
    • Im Antragsjahr 2018 – Liste 2: Stromkostenintensität mindestens 20 %*
  • Zertifizierung des Energie- oder Umweltmanagementsystems (Potenziale zur Verminderung des Energieverbrauchs) nunmehr für alle Antragsteller verpflichtend.
  • Abweichende Regelungen für Schienenbahnen (siehe hierzu „Merkblatt für Schienenbahnen“)

(* Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Begrenzungswirkungen.)

Einzelheiten entnehmen Sie bitte unseren Merkblättern, dem Gesetz sowie der Gesetzesbegründung. Weitere Informationen finden Sie unten unter „Informationen zum Thema“ sowie unter „Häufige Fragen“.

Antragsfrist

Die Frist zur Einreichung Ihres Antrages endet im Antragsjahr 2018...

  • am Samstag, dem 30. Juni 2018 (gesetzliche Ausschlussfrist 2018), doch können Sie – abweichend von § 66 Absatz 1 Satz 1 EEG 2017 – Ihren Antrag bis zum Montag, dem 2. Juli 2018 stellen.
  • Bei neu gegründeten Unternehmen i. S. d. § 64 Absatz 4 EEG 2017 besteht eine verlängerte Ausschlussfrist, wonach die entsprechenden Antragsunterlagen vollständig bis zum 30. September eines Jahres (in diesem Antragsjahr bis zum Montag, dem 1. Oktober 2018), eingereicht werden müssen.

Weitere Informationen finden Sie unten unter „Informationen zum Thema“ sowie unter „Häufige Fragen“.

Antragsverfahren mit ELAN-K2

Seit dem Antragsjahr 2015 müssen Sie Ihren Antrag elektronisch über das vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingerichtete Online-Portal ELAN-K2 stellen (siehe EEG 2017, § 66 Absatz 2 Satz 1). Das Online-Portal ELAN-K2 (siehe unten) beruht auf dem Konzept der Benutzer-Selbstverwaltung. Um an diesem Verfahren zur Nutzung des Online-Portals des BAFA teilnehmen zu können, müssen Sie zunächst an einem Registrierungsprozess teilnehmen. Beachten Sie bitte die entsprechende Anleitung ELAN-K2 – Ergänzende Erläuterungen zu Registrierung und Antragstellung (PDF, 5MB, Datei ist nicht barrierefrei).

Einzelheiten entnehmen Sie bitte unseren Merkblättern, dem Gesetz sowie der Gesetzesbegründung. Weitere Informationen finden Sie unten unter „Informationen zum Thema“ sowie unter „Häufige Fragen“.

Wie geht es nach der Antragstellung weiter?

Die Begrenzungsentscheidung wird zu einem einheitlichen Termin, in der Regel Ende Dezember des Antragsjahrs, versandt.

Mitte Oktober 2018 veröffentlichen die Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage für das Kalenderjahr 2019.

Im Frühjahr 2018 veröffentlicht das BAFA die Liste der begünstigten Unternehmen “Unternehmen bzw. Unternehmensteile, die im Jahr 2017 an den aufgelisteten Abnahmestellen von der Besonderen Ausgleichsregelung profitieren".

Einzelheiten entnehmen Sie bitte unseren Merkblättern, dem Gesetz sowie der Gesetzesbegründung. Weitere Informationen finden Sie unten unter „Informationen zum Thema“ sowie unter „Häufige Fragen“.

Häufige Fragen

Allgemeine Fragen

Welche Regelungen gibt es im Antragsjahr 2018 in Bezug auf die Zertifizierung bei Unternehmen des produzierenden Gewerbes?

Jedes Unternehmen, das einen Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage nach den §§ 63 ff. EEG 2017 stellt, muss ein System zur Verbesserung seiner Energieeffizienz betreiben. Diese Voraussetzung müssen Sie gemäß § 64 Absatz 3 Nummer 2 EEG 2017 durch ein gültiges DIN EN ISO 50001-Zertifikat, einen gültigen Eintragungs- oder Verlängerungsbescheid der EMAS-Registrierungsstelle über die Eintragung in das EMAS-Register oder einen gültigen Nachweis des Betriebs eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz im Sinne des § 3 der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung nachweisen; die Möglichkeit des gültigen Nachweises des Betriebs eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz gilt gemäß § 64 Absatz 1 Nummer 3 EEG 2017 allerdings nur für Unternehmen mit einem Stromverbrauch von unter 5 GWh im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr.

Was bedeutet eine negative Bruttowertschöpfung?

Eine negative Bruttowertschöpfung bedeutet, dass ein Unternehmen in der Regel sehr stromkostenintensiv ist, mit der Folge, dass es eine der gesetzlich  geforderten Voraussetzungen erfüllt hat, in diesem Fall die Relation Stromkosten zur Bruttowertschöpfung.

Wer ist für die Vollständigkeit des Antrags verantwortlich?

Die alleinige Verantwortung für die Organisation der Antragvorbereitung und die rechtzeitige und ordnungsgemäße Antragstellung liegt beim Unternehmen und seinen Organen. Das Unternehmen kann sich nicht auf Versäumnisse, Krankheit oder Ähnliches einzelner Mitarbeiter berufen, da es die Organisation der ordnungsgemäßen und fristgerechten Antragstellung sicherstellen muss. Die Sicherstellung der ordnungsgemäßen Antragstellung ist Chefsache.

Die fristrelevanten Antragsunterlagen müssen innerhalb der Antragsfrist vollständig vorliegen. Die fristrelevanten Unterlagen sind: der Antrag, die Zertifizierungsnachweise für das Energie- oder Umweltmanagementsystem und die Wirtschaftsprüferbescheinigung, welche die in § 64 Absatz 3 Nummer 1 Buchstabe c EEG 2017 vorgeschriebenen Angaben enthalten muss.

Telefonische Auskünfte bezüglich des vollständigen Eingangs der Antragsunterlagen können wir leider nicht erteilen.

Bitte beachten Sie, dass die Anträge grundsätzlich nach der Reihenfolge des Antragseingangs bearbeitet werden.

Was muss ich bei der gesetzlichen Ausschlussfrist für meine Antragstellung beachten?

Die gesetzliche Ausschlussfrist zur Einreichung Ihres Antrages im Online-Portal ELAN-K2 endet im Antragsjahr 2018.

  • Bitte beachten Sie, dass im Antragsjahr 2018 die materielle Ausschlussfrist auf den Montag, den 2. Juli 2018, festgelegt ist.
  • Für neu gegründete Unternehmen i. S. d. § 64 Absatz 4 EEG 2017 besteht eine verlängerte Ausschlussfrist, wonach die entsprechenden Antragsunterlagen vollständig bis zum 30. September eines Jahres (in diesem Antragsjahr bis zum Montag, dem 1. Oktober 2018) eingereicht werden müssen.

Weitere Informationen finden Sie unten unter „Informationen zum Thema“ sowie unter „Häufige Fragen“.

Müssen Stromzähler geeicht sein?

Um die selbst verbrauchte Strommenge an der jeweils zu begünstigenden Abnahmestelle zu ermitteln, sind von den gesamten Strommengen grundsätzlich diejenigen Strommengen abzuziehen, die das Unternehmen an der zu begünstigenden Abnahmestelle an Dritte weitergeleitet hat. Dies gilt auch für Strommengen, die an Mutter-, Schwester- oder Tochtergesellschaften oder an Auftragnehmer weitergegeben werden.

Die Messung des Stromverbrauchs unterliegt den Bestimmungen des Mess- und Eichgesetzes (MessEG). Weitere Besonderheiten entnehmen Sie bitte dem gesonderten Hinweisblatt „Stromzähler“.

Welche Antragsunterlagen müssen bis zur gesetzlichen Ausschlussfrist beim BAFA vorliegen?

Bis zur gesetzlichen Ausschlussfrist müssen Sie den Antrag, mit dem Prüfungsvermerk Ihres Wirtschaftsprüfers einschließlich sämtlichen Pflichtangaben nach § 64 Absatz 3 Nummer 1c EEG 2017 sowie den Nachweis der Zertifizierung (Energie- oder Umweltmanagementsystem) für Ihren Nachweiszeitraum im Online-Portal ELAN-K2 hochgeladen haben.

Bitte beachten Sie, dass weitere Unterlagen (z. B. Stromrechnungen) für Ihre Antragstellung erforderlich sind. Diese können jedoch auch nach der Ausschlussfrist hochgeladen werden. Eine abschließende Prüfung Ihres Antrags kann erst nach Eingang sämtlicher Nachweise erfolgen; dies gilt auch für die geprüften Jahresabschlüsse inklusive Prüfberichte.

Näheres entnehmen Sie bitte dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, unseren Merkblättern für stromkostenintensive Unternehmen und für Schienenbahnen sowie den ergänzenden Hinweisen zur Antragstellung (unter „Informationen zum Thema“).

Sämtliche den Nachweiszeitraum betreffenden Antragsunterlagen müssen Sie in jedem Antragsjahr erneut übermitteln. Es genügt nicht,  in der Bescheinigung/im Prüfungsvermerk Ihres Wirtschaftsprüfers auf Daten bzw. Unterlagen aus den Vorjahren hinzuweisen  (z. B. Feststellungen des Wirtschaftsprüfers aus dem Prüfungsvermerk des  Vorjahres, Anlagen zu Prüfungsvermerken aus Vorjahren, etc.).

Ich habe Fragen zu der Besondere-Ausgleichsregelung-Durchschnittstrompreis-Verordnung, zu den maßgeblichen und durchschnittlichen Strompreisen, Vollbenutzungsstunden und weiteren Themen aus diesem Themenkomplex. Wo finde ich Antworten auf diese Fragen?

Häufig gestellte Fragen zur Besondere-Ausgleichsregelung-Durchschnittstrompreis-Verordnung sowie zu den maßgeblichen Stromkosten finden Sie in unserem „Hinweisblatt maßgebliche Stromkosten und Durchschnittsstrompreise 2018“ (Punkt 5).

Muss auch für einen selbständigen Unternehmensteil ein eigenständiger Jahresabschluss erstellt werden?

Auch für selbständige Unternehmensteile müssen Sie in jedem Fall einen Jahresabschluss erstellen. Näheres entnehmen Sie bitte dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, dem „Merkblatt für stromkostenintensive Unternehmen 2018“ sowie den Hinweisen zur Antragstellung (unter „Informationen zum Thema“).

Welche Besonderheiten sind bei der Ermittlung der Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten (abzüglich der Personalkosten für Leiharbeitnehmer) eines selbstständigen Unternehmenteils zu beachten?

Aufwendungen und Erlöse, die aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit externen Dritten entstanden sind, d. h. beispielsweise auch mit anderen Rechtsträgern desselben Konzerns, sind bei der Ermittlung der Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten nach der Definition gemäß Ermittlung der Bruttowertschöpfung 2007 (Destatis) (PDF, 328KB, Datei ist nicht barrierefrei) zu berücksichtigen. Aufwendungen (Vorleistungen) können dabei allerdings nur insoweit berücksichtigt werden, als sie mit diesen externen Erlösen des selbständigen Unternehmensteils korrespondieren. (Siehe hierzu auch die Frage zu den maßgeblichen Stromkosten bei selbstständigen Unternehmensteilen.)

Welche Besonderheit ist bei der Ermittlung der maßgeblichen Stromkosten von selbständigen Unternehmensteilen zu berücksichtigen?

Bei der Ermittlung der maßgeblichen Stromkosten eines selbständigen  Unternehmensteils gilt:

Fallen Stromkosten auf interne und externe Umsatzerlöse an, sind nur diejenigen Anteile der maßgeblichen Stromkosten anzusetzen, die auf die externen Umsatzerlöse entfallen. (Siehe hierzu auch die Frage zu der Ermittlung der Bruttowertschöpfung bei selbständigen Unternehmensteilen.)

Wie sind die Schienenbahnen nach dem EEG 2017 definiert?

Eine „Schienenbahn“ ist nach dem EEG 2017 jedes Unternehmen, das zum Zweck des Personen- oder Güterverkehrs Fahrzeuge wie Eisenbahnen, Magnetschwebebahnen, Straßenbahnen oder nach ihrer Bau- und Betriebsweise ähnliche Bahnen auf Schienen oder die für den Betrieb dieser Fahrzeuge erforderlichen Infrastrukturanlagen betreibt. Näheres entnehmen Sie bitte unserem Merkblatt für Schienenbahnen 2018.

Müssen Schienenbahnen eine Zertifizierung vorlegen?

Nein, gemäß EEG 2017 gilt für Schienenbahnen kein Zertifizierungserfordernis.

Haben sich die Antragsvoraussetzungen für Schienenbahnen in Bezug auf den Stromverbrauch geändert?

Nein, Schienenbahnen müssen eine unmittelbar für den Fahrbetrieb im Schienenbahnverkehr verbrauchte Strommenge (§ 65 Absatz 1 EEG 2017) von mindestens 2 GWh nachweisen. Diese muss zugleich nach § 60 Abs. 1 oder 61 EEG 2017 voll oder anteilig umlagepflichtig sein. In Sonderfällen nach § 65 Absatz 3 bzw. 4 EEG 2017 können bei der Antragstellung von neuen Schienenbahnen prognostizierte Strommengen zugrunde gelegt werden.

Welche Besonderheiten sind bei den Schienenbahnen in Bezug auf die Stromlieferverträge zu beachten?

Da bei Schienenbahnen die Summe aller Verbrauchsstellen, an denen Strom unmittelbar für den Fahrbetrieb im Schienenbahnverkehr verbraucht wird (§ 65 Absatz 1 EEG 2017), als eine Abnahmestelle zu qualifizieren ist, müssen Sie sämtliche Stromlieferungsverträge für jede einzelne Verbrauchsstelle einreichen. Diese Verträge müssen den Nachweiszeitraum abdecken. Bei Schienenbahnen müssen Sie Netznutzungsverträge und Netznutzungsrechnungen nicht im Online-Portal ELAN-K2 anlegen bzw. hochladen, da für Schienenbahnen lediglich die Strommengen für die Antragstellung nachgewiesen werden müssen.

Bitte beachten Sie, dass diese Regelung nicht für die Sonderreglung „prognostizierte Strommengen“ nach § 65 Absatz 3 bzw. 4 EEG 2017 gilt.

Welche Besonderheiten sind bei den Schienenbahnen in Bezug auf die Stromrechnungen für den Nachweiszeitraum zu beachten?

Analog zu den Stromlieferungsverträgen müssen Sie sämtliche Stromrechnungen für alle Verbrauchsstellen, an denen bezogener Strom unmittelbar für den Fahrbetrieb im Schienenbahnverkehr verbraucht wurde (§ 65 Absatz 1 EEG 2017), einreichen. Zur Vereinfachung des Antragsverfahrens für die Antragsteller und das BAFA reichen Sie bitte idealerweise die Rechnungen in Form von Quartals- oder Jahresrechnungen ein, wenn darin die entsprechenden Informationen aus den Einzelrechnungen enthalten sind.

Fahrstrom

Um Fahrstrom handelt es sich bei folgenden Strommengen, wenn der Strom in Anlehnung an den § 9 Absatz 2 Stromsteuergesetz (StromStG) in Verbindung mit § 13 Stromsteuer-Durchführungsverordnung (StromStV) einem ermäßigten Stromsteuersatz unterliegt:

Verbrauch zum Antrieb der Fahrzeuge und zum Betrieb ihrer sonstigen elektrischen Anlagen

  •  Fahr- bzw. Traktionsstrom (zum Beispiel auch für Rangier-, Reparatur-, Test- und   Ausbildungsfahrten)
  •  Zugbeleuchtung, Heizung, Klimatisierung, Steckdosen für Fahrgäste, Zugfunk usw.

soweit sich die Anlagen in den Fahrzeugen befinden.

Verbrauch für die Zugbildung und Zugvorbereitung

  •  Betriebs- und Rangieranlagen für die Zugbildung (Drehscheiben, Schiebebühnen,  Ablaufbremsen usw.)
  •  Gleisfeldbeleuchtung im Rangierbereich
  •  Zugvorheizung

Verbrauch für die Bereitstellung und Sicherheit der Fahrtrasse und Fahrwege

  • Betriebsleit- und Rangieranlagen
  • Stellwerke
  • Signalanlagen
  • Sicherungseinrichtungen (Achszähler, Heißlaufüberwachung usw.)
  • Weichenbetrieb (Motor, Heizung, Verriegelung usw.)
  • Betriebs- und Zugfunk
  • Tunnelbeleuchtung und -belüftung
  • Bahnübergänge, Bahnübergangssicherung
  • Bahnsteig- und Haltestellenbeleuchtung (unmittelbare Beleuchtung nur der Bahnsteige und Haltestellen)
Kein Fahrstrom

Nicht um Fahrstrom handelt es sich, wenn die Voraussetzungen für eine Steuerermäßigung insbesondere bei den folgenden Strommengen nicht vorliegen:

  • Werkstätten (Reparatur, Wartung, Instandhaltung usw.)
  • Verwaltungs-/Bürobereich der Verkehrsunternehmen
  • Zugreinigungsanlagen
  • Betrieb von Bahnhöfen (allgemeine Bahnhofsbeleuchtung, Geschäfte, Verkaufsstände, Kundenbüros, Serviceeinrichtungen, Fahrscheinautomaten, Werbebeleuchtungen usw.)
  • Zugangsbereiche (Beleuchtung von Zugangswegen, Fußgängertunneln und Fußgängerbrücken, Rolltreppen usw.)

Das antragstellende Schienenbahnunternehmen hat neben dem Stromverbrauch für den Fahrbetrieb auch den gesamten an der Abnahmestelle bezogenen und davon selbst verbrauchten Strom anzugeben. Der Antragsteller hat ferner dafür Sorge zu tragen, dass die im Antrag benannten Strommengen nachweislich dem Fahrbetrieb zugerechnet werden können und dies anhand geeigneter Unterlagen zu belegen.

Für die Erfüllung der erforderlichen Fahrstrommenge gemäß § 65 Absatz 1 EEG 2017 sind sowohl die Fahrstrommengen, die der Regelverantwortung von Übertragungsnetzbetreibern unterliegen, als auch die nicht der Regelverantwortung von Übertragungsnetzbetreibern unterliegenden Fahrstrommengen aus eigens für die Versorgung von Schienenbahnen betriebenen Kraftwerken (Bahnkraftwerksstrom) anzusetzen.

Wann endet die gesetzliche Ausschlussfrist für Anträge von Schienenbahn auf Prognosedaten gemäß § 65 Absatz 3 bzw. 4 EEG 2017?

Die gesetzliche Ausschlussfrist für die vollständige Antragstellung von Schienenbahnunternehmen auf der Basis von Prognosedaten gemäß § 65 Absatz 3 bzw. 4 EEG 2017 ist jeweils der 30. September eines jeden Jahres. Im Antragsjahr 2018 endet die Antragsfrist am Montag, dem 1. Oktober 2018.

Technische Fragen zum ELAN-K2 Online-Portal

Ist es möglich, meinen Antrag nach Absenden im Online-Portal ELAN-K2 noch zu ändern?

Bitte beachten Sie, dass Sie nach Absendung des Antrags keine inhaltlichen Änderungen vornehmen können. Bitte warten Sie deshalb mit dem Einreichen Ihres Antrages, bis Sie Ihre Daten mit Ihrem Wirtschaftsprüfer abgestimmt haben und verwenden Sie – um Rückfragen zu vermeiden – keine Schätzwerte. Lediglich der Ansprechpartner und der Bevollmächtigter können nachträglich geändert werden.

Nach Einreichen Ihres Antrags können Sie uns erläuternde Unterlagen und Nachweise als Anlagen unter „Neuer Antrag“, „Antrag Details“, „weiteres Dokument hochladen“ zur Verfügung stellen.

Beachten Sie hierbei unbedingt die vorgegebenen Fristen!

Kann ich meine hochgeladenen Dokumente nach Absenden im Online-Portal ELAN-K2 noch einsehen?

Ja, mit dem Hochladen werden Ihre Dokumente direkt in unserem Dokumentenmanagementsystem abgelegt; gleichzeitig bleiben Ihre Unterlagen noch für zehn Tage auf dem Portal stehen. Nach Ablauf dieser Frist finden Sie für jedes Dokument jeweils einen Link, mit dem Sie sich bei Bedarf Ihre Unterlagen - wiederum für zehn Tage - auf dem Portal bereitstellen lassen können.

Wann ist eine Registrierung im Online-Portal ELAN-K2 erforderlich?

Eine Registrierung ist nur einmalig pro Antragsteller erforderlich. Danach können Sie mit den Anmeldedaten immer wieder weiterarbeiten und jedes Jahr einen neuen Antrag stellen.

Welche Besonderheiten sind bei der Registrierung eines selbständigen Unternehmensteils zu beachten?

Jeder einzelne „selbständige Unternehmensteil“ ist einmal zu registrieren. Zwecks besserer Übersicht empfehlen wir Ihnen insbesondere bei mehreren Unternehmensteilen, im Anschriftenfeld eine Unterscheidung in Form eines „selbständigen Unternehmensteils-Namens“ vorzunehmen, zum Beispiel durch den Zusatz von  „Werk …“ oder „Business Unit …“.

Was muss ich tun, wenn ich mein Passwort vergessen habe?

Bei der Anmeldung ist zu beachten, dass nach drei fehlerhaften Versuchen der Zugang für eine Minute gesperrt wird. Für weitere drei Fehlversuche erhöht sich die Sperrzeit um jeweils eine weitere Minute. Nach Ablauf der Sperrzeit kann die Anmeldung erneut vorgenommen werden.

Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie ein neues Passwort anlegen. Auf der Anmeldeseite finden Sie unter dem „Anmelden“-Button einen „Passwort vergessen“- Link. Nach Klick auf den Link wählen Sie „Passwort anfordern“. Sie erhalten eine E-Mail an die E-Mail Adresse, die Sie im ELAN-K2 hinterlegt haben. Bitte folgen Sie den Anweisungen in der E-Mail.

Worauf muss ich bei der Eingabe der Stromrechnungen achten?

Bitte geben Sie Ihre Stromabrechnungsperioden direkt im Portal ein.

Bei den üblichen Monatsabrechnungen tragen Sie jeweils zwölf Werte für „Netzentgelte“, „gezahlte EEG-Umlage“, „Netto-Rechnungsbeträge [in EUR]“ und „EEG-belastete Strommengen [in GWh]“ ein. Erhalten Sie von Ihrem Energieversorgungsunternehmen (EVU) eine Jahresabrechnung, ist für diese Angaben lediglich je ein Wert erforderlich.

Bitte achten Sie darauf, dass aus den Rechnungen auch die Jahreshöchstlast ersichtlich ist.

Gutschriften erfassen Sie mit dem ausgewiesenen Betrag; als „EEG-belastete Strommenge“ tragen Sie bitte explizit „0“ ein.

Ergeben sich aufgrund abweichender Strukturen Probleme mit einer Vielzahl von Rechnungen oder Ähnlichem (wie z. B. Ablesezeiträume, die nicht zum Nachweiszeitraum passen), kontaktieren Sie bitte unsere Hotline 06196 908-1666.

Was ist beim Anlegen von Stromlieferungsverträgen zu beachten?

Geben Sie bitte Ihren Verträgen einen entsprechenden Namen, wie

  •  „Stromlieferungsvertrag 2016 XYZ AG – EVU Powerstrom“ oder
  • „Netznutzungsvertrag XYZ AG – EVU Power-Energie“

Was mache ich mit Netznutzungs- und Netzanschlussverträgen?

Haben Sie separate Netznutzungsverträge, Netzanschlussverträge oder vergleichbare Verträge, nach denen Leistungen regelmäßig abgerechnet werden, dann legen Sie auch diese bitte unterhalb des EVU – neben dem Stromliefervertrag - an und laden diese hoch.

Legen Sie wiederum unterhalb des Netzvertrages die Rechnungen zum Vertrag an und tragen Sie die Netto-Rechnungsbeträge ein; geben Sie hier aber als zugehörige „EEG-belastete Strommenge“ explizit „0“ ein.

Wie sind die Abrechnungen der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) zur EEG-/ KWKG-Umlage zu erfassen und die Rechnungen hochzuladen?

Tragen Sie bitte die geleisteten EEG-Abschlagszahlungen jeweils als „gezahlte EEG-Umlage“ (zu Ihren Stromrechnungen) unter „14. Stromrechnung des Vertrags“ ein.

Stellen Sie Ihren Antrag für mehrere Abnahmestellen und die Abschlagszahlungen sind vom ÜNB nicht abnahmestellenweise aufgeteilt worden, dann ordnen Sie bitte die gesamte EEG-Abschlagszahlung und die entsprechenden Rechnungen jeweils der ersten Abnahmestelle zu.

Laden Sie bitte sowohl  EEG- als auch KWKG-Abschlagsrechnungen unter „14. Stromrechnung des Vertrags“ mit Dokumentenart „Stromrechnung“  hoch.

Was muss ich bei „nicht beantragten Abnahmestellen“ im Online-Portal ELAN-K2 beachten?

Ab dem Antragsverfahren 2016 müssen Sie auch Angaben zu nicht beantragten Abnahmestellen in zusammengefasster Form machen. Diese Angaben können Sie dem Prüfungsvermerk Ihres Wirtschaftsprüfers entnehmen.

Näheres entnehmen Sie bitte der „Anleitung ELAN-K2.

Nach der Eingabe der Zugangsdaten (Benutzerkennung und/oder Passwort) erscheint immer wieder die Meldung, dass die Session abgelaufen ist. Was muss ich tun?

Für die Portal-Nutzung ist die Aktivierung der Cookies in den Browser-Einstellungen erforderlich (z. B. bei Mozilla Firefox unter Extras/Einstellungen/Datenschutz).

Nach der Eingabe der korrekten Benutzerkennung (ohne Eingabe des Passworts und des Sicherheitscodes) erscheint die Meldung „Ungültige Benutzerkennung“. Was muss ich tun?

Für die Portal-Nutzung ist die Aktivierung der Cookies in den Browser-Einstellungen erforderlich (z. B. bei Mozilla Firefox unter Extras/Einstellungen/Datenschutz).

Im Antragsverfahren sind Felder nicht sichtbar; meistens sind die Buttons betroffen, die sich im oberen/unteren/äußeren Sichtbereich befinden (wie z. B. der Speichern-Button). Was muss ich tun?

Sollten Sie veraltete Browser verwenden, können Darstellungsprobleme auftreten. Sie können versuchen, Ihre Bildschirmansicht zu verkleinern (mit „Strg und -“), um eventuell nicht sichtbare Felder, die außerhalb Ihres Sichtbereichs liegen, sichtbar und bedienbar zu machen. Mit „Strg und +“ können Sie die Bildschirmansicht wieder auf die ursprüngliche Größe stellen.

Die folgenden Browser werden von ELAN-K2 technisch unterstützt, wobei Abweichungen in den Darstellungen zwischen den verschiedenen Browsern leider unvermeidbar sind:

  • Mozilla Firefox
  • Microsoft Internet Explorer, Version 8 und 9 (Version 6 wird nicht unterstützt; Version 7 wird unterstützt, kann aber zu massiven Antwortzeiten-Problemen wie beim Dokumentenupload führen)
  • Google Chrome
  • Opera (wurde mit Version 11 getestet, wird aber offiziell nicht unterstützt)
  • Safari (wurde mit Version 5 getestet, wird aber offiziell nicht unterstützt)

Prinzipiell empfehlen wir aus Gründen der Sicherheit, immer die aktuellsten Versionen der etablierten Browser-Hersteller zu verwenden.

Ich habe versucht, Dokumente hochzuladen, der Upload wird aber abgebrochen. Was kann ich tun?

Dieses Problem kann mehrere Ursachen haben:

  • Die firmeninterne Firewall blockt den Upload
  • Firmeninterne Größenbegrenzung beim Upload
  • Geringe Internetleistung, so dass nach einer Zeitüberschreitung ein Abbruch des Uploads erfolgt
  • Kein aktueller Browser vorhanden

Bitte beachten Sie: Der Upload wird auch abgebrochen, wenn die Größe des Dokuments mehr als 15 MB beträgt. In diesen Fällen erfolgt ein Hinweis auf die Größenbeschränkung.

Ich werde während einer Dateneingabe aus dem Portal „geworfen“ und erhalte die Fehlermeldung „Internal Server Error“. Was mache ich?

Wird diese Fehlermeldung angezeigt, dann liegt das Problem meistens am Proxy Server Ihres Netzwerks. Hier kann das BAFA leider keinen Support leisten, bitte wenden Sie sich an Ihre interne IT.

Informationen zum Thema

Publikationen

Rechtsgrundlagen

Formulare

Ihr Antrag muss elektronisch über das vom BAFA eingerichtete Online-Portal ELAN-K2 gestellt werden (siehe EEG 2017, § 66 Absatz 2 Satz 1). Das Portal beruht auf dem Konzept der Benutzer-Selbstverwaltung. Um an diesem Verfahren zur Nutzung des Online-Portals teilnehmen zu können, müssen Sie zunächst einen Registrierungsprozess durchlaufen. Einzelheiten der Registrierung und Antragstellung finden Sie in den nachfolgenden Links.

Zum Thema

Kontakt

  • Besondere AusgleichsregelungBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferate 521 – 524 BesAR Grundsatz, Förderbereiche 1 – 3 Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn Telefon: 06196 908-1666 Fax: 06196 908-1800ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
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