Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

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Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen

Gebäudedach mit Solarkollektoren Quelle: © iStock.com/ollo

Das Programm zur Förderung von Energieberatungen für Nichtwohngebäude von Kommunen ist Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) vom 3. Dezember 2014. Ein wesentliches Handlungsfeld stellt die Steigerung der Energieeffizienz im öffentlichen Bereich dar. Die rund 12.000 Gemeinden und Landkreise in der Bundesrepublik Deutschland stehen für zwei Drittel des Endenergieverbrauchs im gesamten öffentlichen Sektor und bieten hohe Einsparpotenziale. Durch die Hebung dieser Einsparpotenziale kann ein wesentlicher Beitrag zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz geleistet werden und gleichzeitig der öffentliche Sektor seiner Vorbildfunktion bei der Steigerung der Energieeffizienz und einer Senkung des Energieverbrauchs gerecht werden.

Ziel des Förderprogramms ist es, kommunalen Gebietskörperschaften, deren Eigenbetrieben, Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund sowie gemeinnützigen Organisationsformen geförderte Energieberatung zugänglich zu machen und wirtschaftlich sinnvolle Investitionen in die Energieeffizienz aufzuzeigen. Gefördert wird die Energieberatung zur Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts von Nichtwohngebäuden, entweder in Form eines Sanierungsfahrplans oder in Form einer umfassenden Sanierung. Zudem wird die Neubauberatung für Nichtwohngebäude gefördert. Der durchführende Berater stellt den Antrag und erhält die Zuwendung.

Zum Förderverfahren

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, die als Energieberater die folgenden Anforderungen erfüllen und dem BAFA nachweisen:

  • Die Voraussetzungen für die Ausstellung von Energieausweisen für Nichtwohngebäude nach § 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) ohne Beschränkung der Nachweisberechtigung.
  • Eine erfolgreich absolvierte Weiterbildung zur Anwendung der DIN V 18599 für Nichtwohngebäude mit einer Mindeststundenzahl von 50 Unterrichtseinheiten.
  • Eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit, bei der praxisbezogene Kenntnisse über die Energieberatung von Gebäuden erworben wurden.

Bei Antragstellung durch eine juristische Person ist die Energieberatung durch eine entsprechend qualifizierte natürliche Person durchzuführen.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Beratung sind Nichtwohngebäude, die sich im Bundesgebiet befinden. Die Energieberatung kann einen Sanierungsfahrplan empfehlen oder die umfassende Sanierung zu einem „KfW-Effizienzhaus 70“ bzw. „100“ oder zu einem „KfW-Effizienzhaus Denkmal“. Sie soll wirtschaftlich sinnvolle Investitionen in die Energieeffizienz aufzeigen und darstellen. Alternativ wird eine Neubauberatung für Nichtwohngebäude gefördert, basierend auf dem KfW-Effizienzhausstandard (EH 55 oder EH 70). Das energetische Sanierungskonzept und die Neubauberatung haben sich jeweils auf ein einzelnes Nichtwohngebäude zu beziehen.

Die Energieberatung richtet sich an kommunale Gebietskörperschaften, deren Eigenbetriebe, kommunale Zweckverbände, Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Hintergrund sowie gemeinnützige Organisationsformen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird als Anteilsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses an den antragstellenden Berater gewährt. Förderfähig ist jeweils das Netto-/Brutto-Beraterhonorar.

Die Zuwendung beträgt bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch ein von der Zahl der Nutzungszonen des betreffenden Gebäudes abhängiger Höchstbetrag gemäß folgender Tabelle. Ab 13 Nutzungszonen beträgt die Höchstförderung einheitlich 15.000 Euro. Für die Präsentation des Beratungsberichts durch den Berater in Entscheidungsgremien des Beratenen kann zusätzlich eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro beantragt werden.

Nutzungszonen in Abhängigkeit zur Höchstförderung
Anzahl Nutzungszonen1234567891011121314
Höchstförderung in Euro3.5004.5005.5006.5007.5008.5009.50010.50011.50012.50013.50014.50015.00015.000

Für die Präsentation des Beratungsberichts durch den Berater in Entscheidungsgremien des Beratenen kann zusätzlich eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro beantragt werden. Dieser Präsentationsbonus wird unter der Bedingung gewährt, dass der antragstellende Energieberater seinen Beratungsbericht vor einem (kommunalen) Entscheidungsgremium präsentiert, welches über die Umsetzung der im Bericht vorgeschlagenen investiven Maßnahmen entscheidet.

Die Energieberatung bzw. Neubauberatung des Nichtwohngebäudes kann nur einmal im Rahmen dieser Richtlinie gefördert werden. Der Antragsteller hat die Möglichkeit, mehrere Beratungen an verschiedenen Objekten bei demselben Beratungsempfänger durchzuführen.

Antragsverfahren

Energieberater, die einen Förderantrag stellen wollen, müssen zum Förderprogramm zugelassen sein. Berater, die noch nicht zugelassen sind, reichen ihre Qualifikationsnachweise zusammen mit dem Zulassungsantrag beim BAFA ein. Der Förderantrag, bestehend aus dem Antragsformular und den vom BAFA bereitgestellten Formularen, wird ausgefüllt und zusammen mit den Projektunterlagen des Sanierungs-/Bauprojekts, an das BAFA versandt.

Nach Prüfung der Formulare und ggf. Einforderung weiterer Ergänzungen erteilt das BAFA einen Zuwendungsbescheid über die Bewilligung der Förderung, woraufhin mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden kann. Die Förderung wird unter der Bedingung gewährt, dass der antragstellende Berater den Beratungsauftrag für das zugrundeliegende Beratungsobjekt erhält und dies dem BAFA nachweist.

Der Verwendungsnachweis ist nach Abschluss der Maßnahme, jedoch spätestens drei Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraums bei der Bewilligungsbehörde einzureichen. Der Bewilligungszeitraum beträgt 12 Monate.

Nach erfolgreicher Prüfung des Verwendungsnachweises erfolgt die Auszahlung der Förderung.

Häufige Fragen

Allgemeine Fragen

Was muss für die Antragstellung eingereicht werden?

Der Antrag muss von einem zum Förderprogramm zugelassenen Energieberater eingereicht werden. Energieberater, die noch nicht zugelassen sind, können den Antrag auf Berateranerkennung zusammen mit dem Förderantrag einreichen.

Das Antragsformular auf Förderung ist auszufüllen und unterschrieben einschließlich eines Beratungsangebots an das BAFA zu senden.

Falls es sich bei dem Beratungsempfänger um eine gemeinnützige Organisation handelt, ist mit dem Antragsformular eine Bestätigung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt vorzulegen.

Handelt es sich bei dem Beratungsempfänger um eine finanzschwache Kommune, ist mit dem Antragsformular ein entsprechender Nachweis bzw. eine Bestätigung der Kommune vorzulegen.

Die Förderung fällt unter die De minimis Verordnung (Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen). Deshalb muss der Energieberater De minimis Bescheinigungen des Beratungsempfängers vorgelegen, wenn der Beratungsempfänger weitere De minimis Beihilfen erhalten hat.

Können Objekte beraten werden, die gemischt genutzt werden, beispielsweise Internate mit Wohn- und Schulbetrieb?

Hier entscheidet, welche Nutzung mehrheitlich überwiegt. Ausschlaggebend ist dabei die Quadratmeterfläche. Sofern der Wohnbereich größer oder gleich groß ist wie der Nichtwohnbereich (hier der Bereich, der schulisch genutzt wird), ist eine Antragstellung nicht möglich. Korridore und Treppenhäuser im Wohnbereich sind diesem zuzurechnen.

Auf einem Grundstück mit einer Adresse stehen mehrere Nichtwohngebäude. Kann ich für jedes dieser Gebäude einen Antrag stellen?

Ja, für jedes Nichtwohngebäude muss ein separater Antrag gestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Gebäude eindeutig zugeordnet werden können (beispielsweise durch geeignete Auszeichnungen der Gebäude in Gebäude A, Gebäude B, etc.)

Welche Anforderungen gibt es an die Beraterrechnung und wer trägt die Umsatzsteuer?

Die Zuwendung beträgt bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch ein von der Zahl der Nutzungszonen des betreffenden Gebäudes abhängiger Höchstbetrag gemäß folgender Tabelle. Ab 13 Nutzungszonen beträgt die Höchstförderung einheitlich 15.000 Euro.

Nutzungszonen in Abhängigkeit zur Höchstförderung
Anzahl Nutzungszonen1234567891011121314
Höchstförderung in Euro3.5004.5005.5006.5007.5008.5009.50010.50011.50012.50013.50014.50015.00015.000

Förderfähige Ausgaben sind die Honorare, die der Energieberater dem Beratungsempfänger in Rechnung stellt. Nicht zu den förderfähigen Ausgaben zählen Honorare für

  • Maßnahmen, deren Durchführung auf einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen Anordnung beruhen;
  • Leistungen des Energieberaters, die zur Erfüllung der gesetzlichen Pflicht zur Durchführung eines Energieaudits nach den §§ 8 ff. des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen erbracht werden;
  • die Erstellung eines Energieausweises;
  • Beratungsleistungen, die Baubegleitungsleistungen beinhalten;
  • Beratungsleistungen, die Contracting zum wesentlichen Inhalt haben;
  • bereits begonnene Maßnahmen.

Für die Präsentation des Beratungsberichts durch den Berater in Versammlungen kommunaler Entscheidungsgremien des Beratungsempfängers kann zusätzlich eine Zuwendung in Höhe von maximal 500 Euro gezahlt werden. Die Präsentation muss in der Rechnung/dem Angebot als separate Position ausgewiesen werden. Der Zuschuss kann daher maximal 15.500 Euro betragen.

Bei Rechnungs-/Angebotserstellung ist darauf zu achten, den Bundeszuschuss vom Bruttobetrag abzuziehen und den verbleibenden Eigenanteil auszuweisen.

Die Förderung wird in der Abhängigkeit der Vorsteuerabzugsberechtigung des Beratungsempfängers berechnet. Das Bruttoberaterhonorar ist förderfähig, wenn der Beratungsempfänger nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist. Das Nettoberaterhonorar ist förderfähig, wenn der Beratungsempfänger zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.

Wird die Ausstellung eines Energieausweises gefördert?

Nein, die Ausstellung eines Energieausweises wird nicht gefördert, da es sich hierbei um eine gesetzliche Pflicht handelt. Maßnahmen die aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung durchgeführt werden, sind grundsätzlich nicht förderfähig.

Dürfen weitere Mittel anderer Beratungsprogramme in Anspruch genommen werden?

Bei einer Förderung nach dieser Richtlinie können nicht zugleich öffentliche Mittel anderer Förderprogramme des Bundes für gleichartige Maßnahmen in Anspruch genommen werden. Eine Förderung der vorgeschlagenen Investitionen ist hiervon nicht betroffen. Bei einer zusätzlichen Förderung mit Mitteln anderer Beratungsprogramme als denen des Bundes (zum Beispiel der Länder) dürfen die gesamten Fördermittel 85 % der förderfähigen Ausgaben nicht übersteigen.

Besteht bei finanzschwachen Kommunen die Möglichkeit einer höheren finanziellen Entlastung?

Sofern es sich bei dem Beratenen um eine finanzschwache Kommunen handelt, die nach jeweiligem Landesrecht ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen hat, kann der Finanzierungsanteil aus Mitteln dieses Förderprogramms und Dritter (das heißt anderer Förderprogramme) maximal 95 % der förderfähigen Ausgaben betragen. Der Anteil der Förderung durch diese Richtlinie beträgt in so einem Fall weiterhin maximal 80 %. Die restlichen 15 % können über Mittel anderer Beratungsprogramme als denen des Bundes (zum Beispiel der Länder) gedeckt werden. Die Verpflichtung zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts ist dem BAFA durch den Antragsteller nachzuweisen.

Was wird unter einer De-minimis Beihilfe verstanden?

De-minimis Beihilfen sind geringfügige Beihilfen, die nicht gegenüber der Kommission der europäischen Gemeinschaften zu notifizieren sind. Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 über die Anwendung der Art. 87 und 88 EG-Vertrag auf „De-minimis“-Beihilfen (VO (EG) Nr. 1998/2006 vom 15. Dezember 2006, ABl. L 379 vom 28.12.2006). Die Verordnung legt fest, dass geringfügige Beihilfen, die über einen Zeitraum von bis zu drei Steuerjahren unterhalb des in der Verordnung genannten Schwellenwertes von 200.000 Euro (im Straßentransportsektor bis zu 100.000 Euro) bleiben, nicht zu notifizieren sind. Der Regelung liegt die Annahme zu Grunde, dass geringfügige Beihilfen regelmäßig keine ernsthaften Auswirkungen auf den Handel und Wettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten haben. Die EU-Kommission hat am 18. Dezember 2013 eine überarbeitete De-minimis-Verordnung (Verordnung Nr. 1407/2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen, ABl. L 352 vom 24.12.2013) verabschiedet. Die neue Verordnung ist am 1. Januar 2014 in Kraft getreten und löst somit die vorhergehende Verordnung vom 15. Dezember 2006 ab. Die EU-Verordnung Nr. 1407/2013 vom 18. Dezember 2013 gilt jedoch nicht für Unternehmen des Agrar- sowie des Fischerei- und Aquakultursektors. Bei Unternehmen des Agrarsektors ist die EU-Verordnung Nr. 1408/2013 vom 18. Dezember 2013 (ABl. L 352 vom 24.12.2013) anzuwenden. Für Unternehmen des Fischerei- und Aquakultursektors gilt die EU-Verordnung Nr. 717/2014 vom 27.06.2014 (ABl. L 190 vom 28.06.2014).

De-minimis-Höchstgrenzen

Grundsätzlich beträgt die „De-minimis“-Höchstgrenze 200.000 Euro.

Die Höchstgrenze für Unternehmen des Straßentransportsektors beträgt 100.000 Euro, für Unternehmen des Agrarsektors 15.000 Euro und für Unternehmen des Fischerei- und Aquakultursektors 30.000 Euro.

  • Bei der Entscheidung, ob die EU-Verordnungen für den Agrarsektor bzw. Fischerei- und Aquakultursektor anzuwenden sind, ist ausschlaggebend, ob die De-minimis-Beihilfe für den Agrar- bzw. Fischereibereich des Unternehmens gewährt wird und nicht allein die Tatsache, dass das Unternehmen im Agrarsektor bzw. Fischerei- und Aquakultursektor tätig
  • Bei der Berücksichtigung der „De-minimis“-Beihilfen kommt es auf das Jahr der Bewilligung bzw. der Gewährung, d. h. auf das Bescheiddatum an.
  • Der Dreijahreszeitraum bezieht sich auf das Steuerjahr. Es ist beweglich zu betrachten. Es handelt sich somit nicht um ein Kalenderjahr (12 Monate). Der Zeitraum eines Steuerjahres kann somit kürzer sein als der eines Kalenderjahres. Erfolgt z. B. die Gewährung einer Förderung am 01.03.2016, müssen die De-minimis-Beihilfen aus den vollen vorangegangenen Steuerjahren 2014, 2015 sowie aus dem Zeitraum 01.01.2016 - 01.03.2016 berücksichtigt werden.
  • Nur die durch deutsche Behörden gewährten „De-minimis“-Beihilfen sind bei der Überprüfung der Überschreitung der „De-minimis“-Höchstgrenze zu berücksichtigen.

Die „De-minimis“-Beihilfen der verbundenen Unternehmen sind bei der Überprüfung der „De-minimis“-Höchstgrenzüberschreitung ebenfalls zu berücksichtigen.

Sind alle Beratungsempfänger in diesem Förderprogramm De-minimis pflichtig?  

Nein, die De-minimis-Verordung gilt nur für Unternehmen. Deshalb besteht  die De-minimis-Pflicht im Rahmen der Energieberatung für Nichtwohngebäude nur für Beratungsempfänger die entweder Eigenbetriebe oder Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Hintergrund sind.

Warum wurden gestaffelte Förderhöchstbeträge eingeführt?  

Für Förderanträge, die ab dem 1. August 2017 beim BAFA eingegangen sind, gelten gestaffelte Förderhöchstbeträge. Der Förderhöchstbetrag hängt von der Anzahl der Nutzungszonen des Nichtwohngebäudes ab und setzt sich zusammen aus einem Sockelbetrag in Höhe von 2.500 Euro plus einem Zusatzbetrag je Nutzungszone des Nichtwohngebäudes nach DIN V 18599 bzw. EnEV in Höhe von 1.000 Euro. Maximal können -wie bisher- 15.000 Euro gewährt werden. In den folgenden Tabellen sind die Förderhöchstbeträge in Abhängigkeit der Zahl der Nutzungszonen angegeben.

Nutzungszonen in Abhängigkeit zur Höchstförderung
Anzahl Nutzungszonen1234567891011121314
Höchstförderung in Euro3.5004.5005.5006.5007.5008.5009.50010.50011.50012.50013.50014.50015.00015.000

 Das BAFA wird den kleineren Betrag bewilligen, der sich aus dem Vergleich zwischen

  • Beratungskosten laut Angebot * 80% und
  • Höchstförderung gemäß obiger Tabelle

ergibt.

Gestaffelte Förderhöchstbeträge mussten eingeführt werden, weil sich auffallend viele Förderanträge an der oberen Grenze (15.000 Euro) orientiert haben und zwar gleichgültig, wie viele Nutzungszonen das Gebäude hat oder hatte. Solche Fälle und insbesondere ihre Häufigkeit lassen den Rückschluss zu, dass eine Energieberatung nicht deshalb teuer war, weil der Aufwand des Energieberaters besonders hoch gewesen wäre.

Auf welcher Basis muss der Beratungsbericht erstellt werden?  

Beratungsempfängern einen sinnvollen Weg aufzeigen, wie sie die Energieeffizienz des zu beurteilenden Nichtwohngebäudes verbessern können. Die wesentlichen Ergebnisse der Energieberatung sind zusammenzufassen. Dazu gehören insbesondere:

  • bei Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus: Kurzbeschreibung der vorgeschlagenen Maßnahmen unter Angabe des erreichbaren KfW-Effizienzhausniveaus oder bei Sanierungsfahrplan: Kurzbeschreibung der vorgeschlagenen und in eine Reihenfolge gebrachten, aufeinander abgestimmten Maßnahmen;
  • Kurzbeschreibung der kurzfristig umsetzbaren Energiesparmaßnahmen;
  • Einsparung an Endenergie, CO2-Emissionen und Endenergiekosten;
  • die energiebedingten Mehrkosten;
  • eine Aussage zur Wirtschaftlichkeit einer Sanierung in einem Zuge bzw. (bei Sanierungsfahrplan) der ersten Maßnahme anhand einer geeigneten Kenngröße;
  • Hinweis auf weitere Vorteile, die mit einer energetischen Sanierung verbunden sind;
  • Informationen über anwendbare Förderprogramme (u. a. KfW).

Im Sanierungskonzept ist der energetische Ist-Zustand der Gebäudehülle und der Anlagentechnik darzustellen und auf Basis dieser Daten eine Energiebilanz zu erstellen. Die dafür benötigten Daten sind nach den anerkannten Regeln der Technik oder in Anlehnung an die Berechnungsverfahren der jeweils geltenden energiesparrechtlichen Bestimmungen zu ermitteln. Die Daten zum Endenergieverbrauch über die drei letzten Heizperioden sind zur Mittelwertbildung aufzunehmen und dem Endenergiebedarf gegenüberzustellen; der Unterschied zwischen Endenergiebedarf und -verbrauch ist zu erklären.

  • Basiert die Anlagentechnik im Gebäude bislang nicht auf der Nutzung erneuerbarer Energien, so ist als Ergänzung ein entsprechender Maßnahmenvorschlag erforderlich, auch wenn ein KfW-Effizienzhausniveau ohne die Nutzung erneuerbarer Energien erreicht werden könnte.
  • Ist die Erreichung eines KfW-Effizienzhausniveaus oder die Nutzung erneuerbarer Energien mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand oder aus sonstigen Gründen nicht möglich, so ist dies im Beratungsbericht nachvollziehbar zu begründen.
  • Es sind Angaben zu machen zur Verringerung der Endenergie, CO2-Emissionen sowie der Endenergiekosten.
  • Die Wirtschaftlichkeit der für die Erreichung des Sanierungsziels insgesamt erforderlichen Maßnahmen ist anhand einer geeigneten Kenngröße (z. B. Amortisationsdauer) auf Basis der energiebedingten Mehrkosten darzustellen (der Unterschied zu den Vollkosten ist zu erklären); auf mögliche Fördermittel des Bundes ist unter Bezeichnung des Förderprogramms nach Art und Höhe hinzuweisen.

Das energetische Sanierungskonzept kann auch in der Erstellung eines Sanierungsfahrplans bestehen.

Der Sanierungsfahrplan hat aufzuzeigen, wie das Gebäude mit aufeinander abgestimmten Sanierungsmaßnahmen (Einzelmaßnahme oder Maßnahmenkombination) umfassend energetisch saniert werden kann. Die Maßnahmen sind bauphysikalisch aufeinander abzustimmen; dabei sind die Auswirkungen auf die Anlagentechnik zu berücksichtigen. Das energetische Sanierungskonzept muss kurzfristig umsetzbare Energiesparmaßnahmen enthalten, die nicht­investiver oder geringinvestiver Natur sind. Diese Maßnahmenvorschläge müssen im Bericht als solche separat kenntlich gemacht werden.

Anerkennung als Berater

Wie kann ich mich als Energieberater anerkennen lassen?

Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, die als Energieberater die folgenden Anforderungen erfüllen und dem BAFA nachweisen:

  • Die Voraussetzungen für die Ausstellung von Energieausweisen für Nichtwohngebäude nach § 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) ohne Beschränkung der Nachweisberechtigung.
  • Eine erfolgreich absolvierte Weiterbildung zur Anwendung der DIN V 18599 für Nichtwohngebäude mit einer Mindeststundenzahl von 50 Unterrichtseinheiten.
  • Eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit, bei der praxisbezogene Kenntnisse über die Energieberatung von Gebäuden erworben wurden.

Ist der Antragsteller eine juristische Person, ist die Energieberatung durch eine entsprechend qualifizierte natürliche Person durchzuführen.

Welche Voraussetzungen muss ein Energieberater erfüllen, um für das Förderprogramm zugelassen zu werden?

Der Energieberater muss

  • zur Ausstellung von Energieausweisen für Nichtwohngebäude nach § 21 der Energieeinsparverordnung (EnEV) ohne Beschränkung der Nachweisberechtigung berechtigt sein und
  • eine Weiterbildung zur Anwendung der DIN V 18599 für Nichtwohngebäude mit einer Mindeststundenanzahl von 50 Unterrichtseinheiten erfolgreich absolviert haben und
  • eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit, bei der praxisbezogene Kenntnisse über die Energieberatung von Gebäuden erworben wurden, nachweisen.

Wer ist zur Ausstellung der Energieausweise für Nichtwohngebäude berechtigt?

Zur Ausstellung von Energieausweisen sind alle Personen berechtigt, die die in § 21 der ENEV genannten Voraussetzungen erfüllen. Hier der aktuelle Wortlaut von ENEV 2014, §21:

(1) Zur Ausstellung von Energieausweisen für bestehende Gebäude nach § 16 Absatz 2 bis 4 sind nur berechtigt

  1. Personen mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss in
    1. den Fachrichtungen Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau oder Elektrotechnik, oder
    2. einer anderen technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt auf einem unter Buchstabe a genannten Gebiet,
  2. Personen im Sinne der Nummer 1 Buchstabe a im Bereich Architektur der Fachrichtung Innenarchitektur,
  3. Personen, die für ein zulassungspflichtiges Bau- , Ausbau- oder anlagentechnisches Gewerbe oder für das Schornsteinfegerwesen die Voraussetzungen zur Eintragung in die Handwerksrolle erfüllen, sowie Handwerksmeister der zulassungsfreien Handwerke dieser Bereiche und Personen, die auf Grund ihrer Ausbildung berechtigt sind, eine solches Handwerk ohne Meistertitel selbständig auszuüben,
  4. staatlich anerkannte oder geprüfte Techniker, deren Ausbildungsschwerpunkt auch die Beurteilung der Gebäudehülle, die Beurteilung von Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlagen oder die Beurteilung von Lüftungs- und Klimaanlagen umfasst,
  5. Personen, die nach bauordnungsrechtlichen Vorschriften der Länder zur Unterzeichnung von bautechnischen Nachweisen des Wärmeschutzes oder der Energieeinsparung bei der Errichtung von Gebäuden berechtigt sind, im Rahmen der jeweiligen Nachweisberechtigung,

wenn sie mit Ausnahme der in Nummer 5 genannten Personen mindestens eine der in Absatz 2 genannten Voraussetzungen erfüllen. Die Ausstellungsberechtigung nach Satz 1 Nr. 2 bis 4 in Verbindung mit Absatz 2 bezieht sich nur auf Energieausweise für bestehende Wohngebäude. Für Personen im Sinne des Satzes 1 Nummer 1 ist die Ausstellungsberechtigung auf bestehende Wohngebäude beschränkt, wenn sich ihre Fortbildung im Sinne des Absatz 2 Nummer 2 Buchstabe b auf Wohngebäude beschränkt hat und keine andere Voraussetzung des Absatzes 2 erfüllt ist.

(2) Voraussetzung für die Ausstellungsberechtigung nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 4 ist

  1. während des Studiums ein Ausbildungsschwerpunkt im Bereich des energiesparenden Bauens oder nach einem Studium ohne einen solchen Schwerpunkt eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in wesentlichen bau - oder anlagentechnischen Tätigkeitsbereichen des Hochbaus,
  2. eine erfolgreiche Fortbildung im Bereich des energiesparenden Bauens, die
    1. in Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 den wesentlichen Inhalten der Anlage 11,
    2. in Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 2 bis 4 den wesentlichen Inhalten der Anlage 11 Nr. 1 und

entspricht, oder

  1. eine öffentliche Bestellung als vereidigter Sachverständiger für ein Sachgebiet im Bereich des energiesparenden Bauens oder in wesentlichen bau - oder anlagentechnischen Tätigkeitsbereichen des Hochbaus.

Welche Weiterbildung brauche ich, um als Energieberater anerkannt zu werden?

Energieberater müssen nachweisen, dass sie eine Weiterbildung zu den Inhalten der DIN V 18599 im Umfang von mindestens 50 Unterrichtseinheiten besucht haben.

Sofern die Weiterbildung vor dem 1. Januar 2012 besucht wurde, muss ein „Auffrischung“ nachgewiesen werden, die nach dem 31 Dezember 2011 absolviert wurde. Diese „Auffrischung“ muss einen Umfang von mindestens acht Unterrichtseinheiten umfassen.

Wie bin ich als zugelassener Energieberater im Förderprogramm auffindbar?

Das BAFA führt keine eigene Liste, auf der die im Förderprogramm zugelassenen Energieberater geführt werden. Vorgesehen ist, dass zugelassene Energieberater sich zukünftig in der Energieeffizienz-Expertenliste eintragen lassen können.

Ich bin Dozent für Inhalte der DIN 18599 und kann daher keine Fortbildungsnachweise vorlegen.

Der Nachweis der Weiterbildung kann auch über besondere Sachkunde geführt werden. Anerkannt wird die Sachkunde von Personen, deren besondere Sachkunde im Bereich der Energieeffizienz durch verantwortliche Lehrtätigkeit an Hochschulen oder durch Referententätigkeit an anderen Institutionen nachgewiesen ist. Voraussetzung ist, dass diese Personen die Inhalte der DIN V 18599 gelehrt haben. Der Nachweis der Lehrtätigkeit erfolgt durch das Arbeitszeugnis oder eine Bestätigung des Weiterbildungsträgers über die Inhalte und den Umfang der Lehrtätigkeit.

Woher weiß ich, dass meine Weiterbildung für die Anerkennung als Energieberater im Förderprogramm geeignet ist?

Die dena (Deutsche Energieagentur) prüft, inwiefern Weiterbildungskurse für die Eintragung in die Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW)“ der Energieeffizienz-Expertenliste geeignet sind. Die Kurse werden dahingehend geprüft, dass sie die Anforderungen an Inhalte und Stundenumfänge, wie im Regelheft beschrieben, erfüllen, d. h. ob die Inhalte der DIN V 18599 in den Kursen behandelt wurden.

  • Bei erfolgreicher Prüfung wird ein Fortbildungscode für den jeweiligen Weiterbildungskurs vergeben und festgelegt, mit welchem Umfang an Unterrichtseinheiten die Weiterbildung anerkannt wird.
  • Die Einschätzung der dena hinsichtlich Anerkennung des Weiterbildungskurses (über den Fortbildungscode) und anzuerkennende Unterrichtseinheiten werden vom BAFA für die Energieberatung für Komunen (EBK) voll übernommen. Sofern Ihre Weiterbildungsmaßnahme einen dena-Fortbildungscode besitzt und Unterrichtseinheiten für den Nichtwohngebäudebereich ausweist, können Sie davon ausgehen, dass die Weiterbildungsmaßnahme für die Anerkennung als Energieberater im Förderprogramm EBK geeignet ist.
  • Werden Weiterbildungen ohne Fortbildungscode der dena eingereicht, so werden diese vom BAFA separat hinsichtlich Inhalt und Stundenumfang geprüft.

Für die Anerkennung als Energieberater möchte ich ein Referenzprojekt (anstatt einer absolvierten Fortbildung) vorlegen, das nach EnEV 2009 bilanziert wurde. Geht das auch für das Förderprogramm Sanierungskonzept und Neubauberatung für Nichtwohngebäude?

Das BAFA prüft für die Zulassung als Energieberater im Förderprogramm keine Referenzprojekte. Referenzprojekte (anstatt einer absolvierten Fortbildung) werden nur für die Eintragung als Sachverständiger für den Bereich Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW) in der Energieeffizienz-Expertenliste akzeptiert. Somit muss erst die Eintragung als Sachverständiger für Nichtwohngebäude erfolgen, anschließend kann der Berater auch im Förderprogramm Sanierungskonzept und Neubauberatung für Nichtwohngebäude einen Antrag auf Anerkennung stellen.

Ich bin als Sachverständiger Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW) in der Energieeffizienz-Expertenliste zugelassen. Kann ich somit auch im Förderprogramm Sanierungskonzept und Neubauberatung für Nichtwohngebäude beraten?

Das BAFA erkennt Sachverständige, die in der Kategorie “Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW)“ in der Energieeffizienz-Expertenliste zugelassen sind, als qualifiziert an, um auch im Förderprogramm Sanierungskonzept und Neubauberatung für Nichtwohngebäude beraten zu können. Allerdings müssen Sie noch einen Antrag auf Berateranerkennung stellen und diesen unterschrieben an das BAFA schicken. Sie müssen aber nicht noch einmal Ihre Hochschulurkunde und Weiterbildungsnachweise einreichen.

Ich bin öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger. Kann ich auch ohne Weiterbildungsnachweis als Energieberater im Förderprogramm zugelassen werden?

Nein. Auch als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger müssen Sie für die Zulassung als Energieberater im Förderprogramm die Teilnahme an einer/mehreren Weiterbildung(en) zur Anwendung der DIN V 18599 für Nichtwohngebäude von (zusammen) mindestens 50 Unterrichtseinheiten nachweisen.

Kumulierung

Dürfen andere Fördermittel für das Beratungsobjekt in Anspruch genommen werden?

  • Bei einer Förderung nach dieser Richtlinie können nicht zugleich öffentliche Mittel anderer Förderprogramme des Bundes für gleichartige Maßnahmen in Anspruch genommen werden. Eine Förderung der vorgeschlagenen Investitionen ist hiervon nicht betroffen. Sie können also beispielsweise Fördermittel aus dem KfW-Programm „IKK/IKU Energieeffizient Bauen und Sanieren“ (Nr. 217, 218, 219 und 220) für Nichtwohngebäude für die Umsetzung der vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen nutzen.
  • Bei einer zusätzlichen Förderung mit Mitteln anderer Beratungsprogramme als denen des Bundes (zum Beispiel der Länder) dürfen die gesamten Fördermittel 85 % der förderfähigen Ausgaben nicht übersteigen.

Besteht bei finanzschwachen Kommunen die Möglichkeit einer höheren finanziellen Entlastung?

Sofern es sich bei dem Beratenen um eine finanzschwache Kommunen handelt, die nach jeweiligem Landesrecht ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen hat, kann der Finanzierungsanteil aus Mitteln dieses Förderprogramms und Dritter (das heisst anderer Förderprogramme) maximal 95 % der förderfähigen Ausgaben betragen. Der Anteil der Förderung durch die Richtlinie EBK beträgt in so einem Fall weiterhin maximal 80 %. Die restlichen 15 % können über Mittel anderer Beratungsprogramme als denen des Bundes (zum Beispiel der Länder) gedeckt werden. Die Verpflichtung zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts ist dem BAFA durch den Antragsteller nachzuweisen.

Kann eine Energieberatung aus dem Förderprogramm Sanierungskonzept und Neubauberatung für Nichtwohngebäude mit einer Förderung aus dem KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung – Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanager“ kombiniert werden?

Ja, die Erstellung eines integrierten Quartierskonzepts aus dem KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung – Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanager“ kann mit diesem Förderprogramm verknüpft werden. Optimaler Weise erfolgt zuerst die Erstellung eines integrierten Quartierskonzepts. Einzelne (Nichtwohn-)Gebäude des Quartiers können anschließend im Rahmen des Programms EBK im Detail betrachtet und hinsichtlich einer optimalen energetischen Sanierung beraten werden. Bei beiden Programmen wird nicht die gleiche Maßnahme gefördert.

Nach dem Erneuerbaren-Wärme-Gesetz des Landes Baden-Württemberg (EWärmeG BW) kann der Nachweis über die Erfüllung der Nutzungspflicht nach § 18 EWärmeG BW teilweise durch die Erstellung eines Sanierungsfahrplans erbracht werden. Ist mein Nichtwohngebäude durch diese Verpflichtung von einer Förderung ausgeschlossen?

Nein. Das Förderprogramm Sanierungskonzept und Neubauberatung für Nichtwohngebäude, ermöglicht auch in solchen Fällen eine energetische Sanierungsberatung, da es nach EWärmeG BW keine ausdrückliche Pflicht gibt, einen Sanierungsfahrplan zu entwickeln und die gesetzliche Pflicht zur Nutzung erneuerbarer Energien, Energieeinsparmaßnahmen und Ersatzmaßnahmen durch einen Sanierungsfahrplan nicht abschließend erfüllt werden kann.

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  • Energieberatung für Nichtwohngebäude von KommunenBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferat 525 – Kältetechnik, Energieeffizienz Kommunen Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn Telefon: 06196 908-1005 Mobil: 06196 908-1440ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
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