Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

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Elektromobilität (Umweltbonus)

Elektrofahrzeug tankt Strom an einer Ladesäule Quelle: © clipdealer.com/kasto

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe eines Umweltbonus den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern. Dadurch wird ein nennenswerter Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft bei gleichzeitiger Stärkung der Nachfrage nach umweltschonenden Elektrofahrzeugen um mindestens 300.000 Fahrzeuge geleistet. Durch die Förderung wird die schnelle Verbreitung elektrisch betriebener Fahrzeuge im Markt unterstützt.

Zum Förderverfahren

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen
  • Unternehmen
  • Stiftungen
  • Körperschaften
  • Vereine

Nicht antragsberechtigt sind:

  • der Bund und die Bundesländer sowie deren Einrichtungen und Kommunen,
  • Automobilhersteller, die sich an der Finanzierung des Umweltbonus beteiligen sowie deren Tochtergesellschaften und alle anderen Tochtergesellschaften der Muttergesellschaft des Automobilherstellers, auf die diese Muttergesellschaft mittelbar oder unmittelbar Einfluss ausüben kann.

Gegenstand der Förderung

Förderfähig ist der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes, im Einzelnen ein

  • reines Batterieelektrofahrzeug,
  • von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-In Hybrid) oder
  • Brennstoffzellenfahrzeug

der Klassen M1 und N1 beziehungsweise N2 soweit diese mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B im Inland geführt werden dürfen. Ebenso förderfähig sind Fahrzeuge, gleich welchen Antriebs, die keine oder weniger als 50 g CO2-Emissionen pro km vorweisen.

Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge befinden, welche unter Publikationen verfügbar ist.

Art und Höhe der Förderung

Der Bundesanteil am Umweltbonus beträgt für ein reines Batterieelektrofahrzeug beziehungsweise ein Brennstoffzellenfahrzeug (keine lokale CO2-Emission) 2.000 Euro und für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (weniger als 50 g CO2-Emission pro km) 1.500 Euro.

Die Förderung wird nur dann gewährt, wenn der Automobilhersteller dem Käufer mindestens den gleichen Anteil vom Netto-Listenpreis des Basismodells (BAFA Listenpreis) als Nachlass gewährt. Der Netto-Listenpreis des Basismodells darf 60.000 Euro netto nicht überschreiten.

Fördervoraussetzungen

  • Das Fahrzeugmodell muss sich auf unserer Liste der förderfähigen Fahrzeuge befinden.
  • Der Erwerb (Kauf oder Leasing) sowie die Erstzulassung müssen ab dem 18. Mai 2016 erfolgt sein.
  • Das Fahrzeug muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden (Erstzulassung) und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.

Antragstellung

Für die Antragstellung steht Ihnen unter „Formulare“ ein elektronisches Antragsformular zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

  • Die Förderung erfolgt in einem zweistufigem Verfahren.
  • Spätestens neun Monate nach Zugang des Zuwendungsbescheides muss der Erwerb abgeschlossen und das Fahrzeug erstmals zugelassen sein.
  • Aus technischen Gründen kann der Verwendungsnachweis erst nach Zugang des Zuwendungsbescheides eingereicht werden.

1. Stufe (Antrag)

  • Mit dem elektronischen Antrag (Online-Portal) ist der Kauf- oder Leasingvertrag beziehungsweise die verbindliche Bestellung hochzuladen.

    • Nur bei Leasingverträgen: Zusätzlich ist eine Kalkulation der Leasingrate ohne Umweltbonus vorzulegen.
  • Nach Prüfung ergeht ein Zuwendungsbescheid.

2. Stufe (Verwendungsnachweis)

  • Im elektronischen Verwendungsnachweisverfahren ist die Rechnung (bei Kauf) und ein Nachweis für die Zulassung des Fahrzeugs (Zulassungsbescheinigung Teil I und II) hochzuladen.
  • Nach positiver Prüfung erfolgt die Auszahlung des Bundesanteils am Umweltbonus auf das Konto des Antragstellers.

Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt und unter "Häufige Fragen".

Häufige Fragen

Allgemeines zur Antragsberechtigung

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften, Vereine und kommunale Einrichtungen, auf die das förderfähige Neufahrzeug zugelassen wird.

Nicht antragsberechtigt sind der Bund und die Bundesländer sowie deren Einrichtungen und Kommunen. Ebenfalls nicht antragsberechtigt sind gelistete Automobilhersteller und deren Tochtergesellschaften, sowie alle Tochtergesellschaften der Muttergesellschaft des Automobilherstellers, auf die die Muttergesellschaft einen beherrschenden Einfluss ausüben kann.

Sind Einrichtungen von Bund oder der Bundesländer förderfähig?

Nein. Zu den Einrichtungen des Bundes und der Länder gehören öffentlich-rechtliche Einrichtungen, wie z. B.

  • Gerichte,
  • Bundeswehr,
  • Behörden,
  • Studierendenwerke.

Sind kommunale Einrichtungen förderfähig?

Nicht antragsberechtigt sind Städte, Gemeinden (Gemeindeverbände) und Landkreise.

Antragsberechtigt sind Zweckverbände, Unternehmen und sonstige Betriebe, die in kommunaler Trägerschaft stehen. Dazu gehören alle Einrichtungen der Kommunen, die eine eigene Rechtspersönlichkeit haben, welche nicht die Kommune ist. Eigene Rechtspersönlichkeit bedeutet, dass in eigenem Namen Geschäfte getätigt werden können.

Hierzu können beispielweise gehören:

  • Friedhöfe,
  • Freibäder,
  • Anstalten des öffentlichen Rechts (einer Kommune),
  • Abwasserzweckverbände,
  • Schulen (der Kommunen).

Nicht antragsberechtigt sind kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit, da in diesem Fall die Kommune einen Antrag stellen müsste.

Fördergegenstand und Förderhöhe

Was für ein Fahrzeug ist förderfähig?

Das Fahrzeug muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge (BAFA-Liste) befinden. Die Liste wird mit Veröffentlichung der Förderrichtlinie unter Publikationen zur Verfügung gestellt.

Sollte das von Ihnen zu erwerbende Fahrzeug nicht auf der Liste stehen, wenden Sie sich bitte an den Automobilhersteller bzw. Händler.

Förderfähig sind:

  • reine Batterieelektrofahrzeuge,
  • von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-In Hybride) und
  • Brennstoffzellenfahrzeuge
  • sowie Fahrzeuge, die keine lokalen CO2-Emmissionen aufweisen und 
  • Fahrzeuge die weniger als 50 g CO2-Emmissionen pro km verursachen.

Das Fahrzeug muss mit mindestens vier Rädern für die Personenbeförderung und höchstens acht Sitzplätzen ausgestattet sein (Klasse M1) bzw. für die Güterbeförderung mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen (Klasse N1). Fahrzeuge der Klasse N2 sind nur dann förderfähig, wenn sie mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B geführt werden dürfen.

Es muss sich um ein Neufahrzeug mit einem Netto-Listenpreis für das Basismodell bis maximal 60.000 Euro handeln und es muss erstmalig in Deutschland zugelassen werden.

Der Automobilhersteller muss sich bereit erklären, seinen Eigenbeitrag mindestens in der Höhe des Bundesanteils am Umweltbonus zu leisten.

Wie hoch ist die Förderung?

Der Umweltbonus beträgt für reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge 4.000 Euro und für von außen aufladbare Plug-In Hybride 3.000 Euro.

Der Bundesanteil am Umweltbonus beträgt für reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge 2.000 Euro und für Plug-In Hybride 1.500 Euro.

Der Eigenanteil des Automobilherstellers am Umweltbonus ist im Kauf- bzw. Leasingvertrag mindestens in der Höhe des Bundesanteils am Umweltbonus auszuweisen. Maßgeblich sind der BAFA Listenpreis und der Netto-Kaufpreis des Basismodells (gem. Kauf- oder Leasingvertrag), aus dem sich die Differenz ergeben muss.

Etwaige Sonderausstattung und Extras werden nicht berücksichtigt.

Fördervoraussetzungen

Was bedeutet „Netto-Kaufpreis des Basismodells“?

Der Nettokaufpreis des Basismodells ist der im Kauf- bzw. Leasingvertrag oder in der Rechnung ausgewiesene Listenpreis des Basismodells abzüglich gewährter Preisnachlässe (inklusive Eigenanteil des Herstellers am Umweltbonus sowie bei Abtretung beim gewerblichen Leasing der Bundesanteil am Umweltbonus).

Der Nettokaufpreis des Basismodells muss mind. 2.000 Euro bei reinen Batterieelektrofahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen oder 1.500 Euro bei Plug-In Hybriden unter dem BAFA Listenpreis sein, damit der Fahrzeugerwerb gefördert wird.

Was bedeutet „BAFA-Listenpreis“?

Der BAFA Listenpreis ist der Netto-Listenpreis des Basismodells zum 31. Dezember 2015. Für nach dem 31. Dezember 2015 auf den Markt gekommene Fahrzeugmodelle gilt der niedrigste Netto-Listenpreis des Basismodells (zum Zeitpunkt der Markteinführung) des Euroraums.

Etwaige Sonderausstattung und Extras sowie die Mehrwertsteuer werden nicht berücksichtigt.

Sind Tageszulassungen, Jahreswagen oder Gebrauchtwagen förderfähig?

Nein, es muss sich um Neufahrzeuge handeln, die erstmalig auf den Antragsteller zugelassen sind.

Ist eine Umrüstung eines Fahrzeuges förderfähig?

Nein, ausschließlich der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines Neufahrzeuges, welches erstmals zugelassen wird, ist förderfähig.

Ist Leasing förderfähig?

Ja. Antragsteller muss derjenige sein, auf den das Fahrzeug zugelassen wird. Auch muss der Eigenanteil des Automobilherstellers mindestens in der Höhe des Bundesanteils am Umweltbonus aus dem Leasingvertrag hervorgehen. Beim gewerblichen Leasing kann die Auszahlung des Bundesanteils an den Händler/Leasinggeber abgetreten werden.

Dürfen sich Erwerber und Halter unterscheiden?

Ja, antragsberechtigt ist derjenige, auf den das Neufahrzeug erstmalig zugelassen wird, nicht der Erwerber (sofern diese sich unterscheiden).

Ab wann wird der Umweltbonus gewährt?

Der Umweltbonus wird ausschließlich für Neufahrzeuge gewährt, die ab dem 18. Mai 2016 erworben wurden. Maßgeblich ist das Datum des Kauf- oder Leasingvertrages bzw. der verbindlichen Bestellung. Anträge können ab 2. Juli 2016 auf dem Online-Portal des BAFA gestellt werden.

Wie lang muss das Fahrzeug behalten werden (Haltedauer)?

Das Neufahrzeug muss mindestens sechs Monate auf den Antragsteller in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sein. Änderungen, wie z. B. Veräußerung sind dem BAFA unverzüglich anzuzeigen.

Verfahren Antragstellung und Verwendungsnachweis

Wie wird der Antrag gestellt?

Für die Antragstellung steht Ihnen ein elektronisches Antragsformular zur Verfügung.

Sie finden den Link dafür hier, sobald dieser freigeschalten wird (Samstag, 2. Juli 2016).

  • Die Förderung kann nur solange erfolgen, wie Haushaltsmittel verfügbar sind
  • Die Förderung erfolgt in einem zweistufigem Verfahren
  • Aus technischen Gründen kann der Verwendungsnachweis beim BAFA erst nach Zugang des Zuwendungsbescheids beim Antragsteller eingereicht werden.

1. Stufe (Antrag):

  • Mit dem elektronischen Antrag ist der Kauf- bzw. Leasingvertrag hochzuladen
  • Nach Prüfung ergeht ein Zuwendungsbescheid
  • Spätestens neun Monate nach Zugang des Zuwendungsbescheides muss das Neufahrzeug zugelassen sein

2. Stufe (Verwendungsnachweis):

  • Im elektronischen Verwendungsnachweisverfahren ist die Rechnung und ein Nachweis für die Zulassung des Fahrzeugs (Zulassungsbescheinigung Teil I und II) hochzuladen
  • Nach positiver Prüfung erfolgt die Auszahlung des Bundesanteils des Umweltbonus auf das Konto des Antragstellers
  • Zwischen dem Zugang des Zuwendungsbescheids und dem Eingang des Verwendungsnachweises beim BAFA dürfen maximal zehn Monate vergehen

Informationen zum Thema

Kontakt

  • ElektromobilitätBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferat 422 – Steinkohleförderung/Anpassungsgeld - Umweltbonus, Elektromobilität, Einfuhr Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn Telefon: 06196 908-1009ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
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