Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

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Energiemanagementsysteme

Seit 2013 ist das BAFA zuständig für die Förderung von Energiemanagementsystemen, die in Unternehmen betrieben werden. Grundlage ist die derzeit geltende Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für die Förderung von Energiemanagementsystemen vom 20. Dezember 2016.

Industriehalle mit Stahlrohrleitungen Quelle: © Fotolia.com/Andrei Merkulov

Ziel eines Energiemanagementsystems

Das Ziel eines Energiemanagementsystems ist es, die Energiesituation innerhalb Ihres Unternehmens transparent zu machen. Dies trägt im Ergebnis dazu bei, Ihre Energiekosten zu reduzieren. Energiemanagement umfasst die Summe aller Maßnahmen, die geplant und durchgeführt werden, um bei gleicher Leistung einen minimalen Energieeinsatz sicherzustellen. Mit einem Energiemanagementsystem nehmen Sie Einfluss auf betriebliche Abläufe, um unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten den Gesamtenergieverbrauch Ihres Unternehmens zu senken und die Energieeffizienz kontinuierlich zu verbessern. Dabei möchte Sie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit diesem Förderprogramm unterstützen.

Für Antragsteller kann es zum systematischen und zielgerichteten Erfahrungsaustausch förderlich sein, sich untereinander zu vernetzen, etwa im Rahmen der „Initiative Energieeffizienz-Netzwerke“.

Zum Förderverfahren

Antragsberechtigung

Grundsätzlich sind alle Unternehmen (rechtlich selbstständige Einheiten mit wirtschaftlicher Betätigung) mit Sitz oder Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland antragsberechtigt.

Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, die im laufenden oder einem der vergangenen Kalenderjahre seit 1. August 2014 einen Antrag für die Besondere Ausgleichsregelung gestellt haben und nach dem EEG verpflichtet sind/waren, den Betrieb eines Energie- oder Umweltmanagementsystems nachzuweisen. Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung weniger als 5 Gigawattstunden Strom im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr verbraucht haben und somit lediglich ein alternatives System gem. § 3 der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung einführen mussten, sind somit antragsberechtigt.

Überdies sind Unternehmen nicht antragsberechtigt, die wegen der Inanspruchnahme des Spitzenausgleichs für das laufende oder eines der vergangenen Kalenderjahre seit 1. Januar 2013 nach dem Strom-/Energiesteuergesetz verpflichtet sind/waren, die Einführung oder den Betrieb eines Energie- oder Umweltmanagementsystems nachzuweisen. Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Beantragung des Spitzenausgleichs den Status eines kleinen oder mittleren Unternehmens im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Kommission inne hatten und somit nicht zur Einführung eines Energiemanagementsystems verpflichtet waren, sind hingegen antragsberechtigt.

Bitte beachten Sie insgesamt Nr. 4 der Förderrichtlinie zur Antragsberechtigung.

Weitere Informationen zur Antragsberechtigung finden Sie im „Merkblatt Energiemanagementsysteme“ sowie in der „Richtlinie für die Förderung von Energiemanagementsystemen“.

Gegenstand der Förderung

Das Förderprogramm umfasst folgende Fördertatbestände:

  • Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001;
  • eine externe Beratung zur Einführung oder Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems, wenn sie der Vorbereitung einer Erstzertifizierung dient;
  • Erwerb und die Installation von Mess-, Zähler- und Sensoriktechnologie (Messtechnik) für Energiemanagementsysteme;
  • Erwerb und die Installation von Software für Energiemanagementsysteme;
  • die Schulung von Mitarbeitern zu Energiebeauftragten bzw. Managementbeauftragten für ein Energiemanagementsystem.

Art und Höhe der Förderung

Es wird ein anteiliger Zuschuss zu den förderfähigen Ausgaben bewilligt.

Die Höhe der Zuwendungen beträgt:

  • für die Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 80% der förderfähigen Ausgaben, maximal 6.000 Euro;
  • für die externe Beratung bis zu 60 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 3.000 Euro;
  • für die Schulung von Mitarbeitern zum Energie-/Managementbeauftragten für ein Energiemanagementsystem bis zu 30 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 1.000 Euro;
  • für den Erwerb von Messtechnik für Energiemanagementsysteme 20 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 8.000 Euro;
  • Ausgaben für die Installation der Messtechnik werden bis zur Höhe von maximal 30 % der Anschaffungskosten ebenfalls als förderfähige Ausgaben anerkannt;
  • für den Erwerb/die Installation/die Schulung von Software für Energiemanagementsysteme 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 4.000 Euro

Die externe Beratung sowie die Schulung zum Energie-/Managementbeauftragten für ein Energiemanagementsystem sind ausschließlich in Verbindung mit einer Erstzertifizierung förderfähig. Die externe Beratung muss zudem vor einer Erstzertifizierung abgeschlossen sein.

Die Gesamtsumme der Zuwendungen ist auf maximal 20.000 Euro pro Unternehmen innerhalb eines Zeitraums von 36 Monaten beschränkt.

Der Gesamtbetrag aller dem Antrag stellenden Unternehmen im laufenden und den beiden vorangegangenen Steuerjahren gewährten De-minimis-Beihilfen darf 200.000 Euro (Straßentransportsektor: 100.000 Euro) nicht übersteigen. Zum Begriff „ein einziges Unternehmen“ gemäß De-minimis-Verordnung der Europäischen Union siehe auch das „Merkblatt Energiemanagementsysteme“.

Antragsverfahren

1. Antragstellung durch das Unternehmen

Das Förderverfahren beginnt, indem ein antragsberechtigtes Unternehmen beim BAFA einen Zuschuss für eine oder mehrere Fördermaßnahme(n) beantragt. Eine Antragstellung ist ausschließlich über das beim BAFA eingerichtete Online-Antragsformular möglich. Für eine wirksame Antragstellung senden Sie bitte den unterschriebenen und ausgedruckten Antrag an uns.

Zudem müssen dem Antrag folgende Unterlagen beigefügt werden; je nach Antragsgegenstand sind dies:

  • Angebot des Zertifizierers
  • Angebot für die externe Beratung/Mitarbeiterschulung
  • Kostenvoranschlag für Messtechnik
  • Kostenvoranschlag für Energiemanagementsoftware
  • De-minimis-Erklärung

2. Erteilung des Förderbescheides

Das BAFA bewilligt die Förderung durch Erteilung eines Zuwendungsbescheides.

Mit dem Vorhaben darf nun begonnen werden.

3. Voraussetzungen für die Auszahlung des Zuschusses

Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides hat das Unternehmen zwölf Monate Zeit, das Vorhaben durchzuführen (Bewilligungszeitraum) und innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der Maßnahme den Verwendungsnachweis zu erstellen und dem BAFA vollständig vorzulegen.

Der Verwendungsnachweis enthält (je nach getätigter Maßnahme):

  • Verwendungsnachweiserklärung
  • Nachweis der getätigten Ausgaben (Kopien der Rechnungen)
  • Nachweis der Zertifizierung (Kopie des Zertifikats)
  • Nachweis der Betriebsbereitschaft der technischen Anlagen (bei Messtechnik: Fachunternehmererklärung, Datenpunktliste; bei Software: Fachunternehmer- und Herstellererklärung)
  • De-minimis-Erklärung über innerhalb der letzten drei Jahre erhaltene De-minimis-Beihilfen

Wichtig: Die Nichteinhaltung der oben genannten Fristen führt dazu, dass ein Zuschuss nicht ausgezahlt werden kann.

Das Antragsverfahren ist in der Grafik Schaubild zum Ablauf des Förderverfahrens (PDF, 131KB, Datei ist nicht barrierefrei) veranschaulicht.

Liste förderfähiger Software

Die Software-Produkte in dieser Liste bewertet das BAFA derzeit als förderfähig. Sie bietet keinen vollständigen Überblick über die auf dem Markt erhältlichen, förderfähigen Produkte dieser Art.

Die Aufnahme in die Produktliste ist insbesondere keine

  • Produktempfehlung
  • Garantie, dass die Software tatsächlich die Eigenschaften aufweist, die Voraussetzung für die Förderfähigkeit sind
  • Zusicherung, dass das Produkt gleichermaßen für jedes Unternehmen geeignet ist

Die Liste informiert Unternehmen ausschließlich über die Förderfähigkeit der in ihr enthaltenen Produkte. Sie soll darüber hinaus aber nicht als Entscheidungshilfe für die Auswahl geeigneter Software dienen.

Die Liste ist auch nicht als Marketing-Instrument für Hersteller gelisteter Software gedacht. Änderungen bleiben jederzeit vorbehalten.

Förderfähige Energiemanagementsoftware
Hersteller/AnbieterSoftware Bezeichnung
123 SmartEnergy GmbH123 SmartBusiness
abado GmbHabado EnMS
ABBcpmPlus Energy Manager
ABB Automation Products GmbHABB zenon
acteno energy GmbHacteno energy performance management
Adapton Energiesysteme AGemson
AED-SYNERGIS GmbHProOffice
AENEABOSS 
AKTIF Technology GmbHAKTIF dataService  
AOT System GmbHXesa Energy
Aquanto GmbHAquanto COCKPIT
arvato Systems perdata GmbH eco SMART Monitor 
ASKI Industrie Elektronik Gesellschaft mbh AVS-EVP+ 
ASTRA Software GmbH ASTRA Cockpit 
Atcetera GruppeManage Energy
ATHION GmbHATHION ALPHA  Energiemanagement
AVAT Automation GmbHSEMS - Smart Energy Management System
Axxerion Facility ServicesAxxerion
B & R Industrie-Elektronik GmbHAPROL ENMon
BEEGY GmbHBEEGY Commercial
Berg GmbHENerGO+ 
Berg GmbHEfficio
BI Business Intelligence GmbH Trilith Synergy 
Bilfinger HSG Facility Management GmbHBilfinger enerlutec
BLUENORMBLUENORM Energiemanagement Portal
BN Automation AG TIBS  
Bosch Energy and Building Solutions GmbHEnergy Platform
BOSCH Thermotechnik GmbHMEC System
CAD Computer GmbH & Co. KGMCPS
ccc software gmbh cccEPVI
Cebyc GmbHEnerginet
COMEXIO GmbH COMEXIO OS 
Communal-FM GmbHCOMMUNALFM®
COMTEOS Informatik GmbHSan_Reno Energiemanagement
Convia GmbHEpos
COPA-DATA GmbHzenon
COSMINO AGMES Plus  
Cotopaxi LtdStrata
cp energie GmbHcp e.Manager
Cylon Controls LtdActive Energy Manager
Delphin Technology AGProfiSignal 
DEOS AGOPENenergy
Device InsightCENTERSIGHT®
deZem GmbHdeZemVis
dibalog Betriebs- und Energiemanagement GmbHEnergiemanagementsystem EAS 4.000
Digitronic Automationsanlagen GmbH EnergieManagementServer EMS
Discovergy GmbHSmart Energy Portal
Dr. Tanneberger GmbHbDat1000  - enertec
E.ON Connecting Energies GmbHE.ON Energy Management SV2
E.Q Energy GmbHenergie-kundenservice.de
EBCsoft GmbHVITRIcon
EBSnet | eEnergy Software GmbHmyXEnergy   
ECA-Software GmbH ECA-EnergieMonitoring  
econ solutions GmbHecon app 
econ solutions GmbHecon 3
econ solutions GmbHecon 3.0
EHA Energie-Handels-Gesellschaft mbH & Co. KGEHA Informationssystem
Elektro-Anlagen Röring GmbHDiaLogo
ELKO Vertriebs GmbHPower Studio Scada
Elpro GmbHEOS-Energiemanagementsoftware
emation GmbHe3m
Emerson Process Management GmbH & Co. OHGEmerson Energy Advisor
EMPURON AG EVE-EMPURON VISUAL EFFICIENCY
EMU Electronic AGJoulio/Joulio-web
enable energy solutions GmbHecomplete . Das Energiedatenmanagementsystem.
Enamic Immobilien GmbH KalorKonto
energieeffizienz Ingenieure Gmbhsmart:ES
Energy Team SpAEnergy Sentinel
Enermeter GmbHAlligator
enexion GmbHISO 50001 Manager
enexoma AGEnexoma Suite V 3.1.3
ENGIE Deutschland GmbHENTECTIV ®
ennovatis GmbHennovatis Controlling V6
ENTEGAENTEGA Energiemanagement Portal
Envidatec GmbHJEVis 2.2
eSight Energy || Endress und HausereSight
EUDT Energie- u. Umweltdaten Treuhand GmbHSmart Energy Management
evmEnergyControllingSystem ECS
Evolution EnergieFlexinergy
evon GmbHEMSControl
FELTEN GroupPILOT green 
FIRST CLASS Management + Business Consulting GmbHLean Energy Management Portal (System)
FlowChief GmbHe-Gem
FMSbase UGFMSBASE EM
FrakoEMVIS 3000 V1.2
Fritz Husemann GmbH  & Co. KGE3con 
FW Systeme GmbH FrontOffice 
geff GmbH / eSight EnergygEMS
GFR mbHWEBENCON V4.2
GILDEMEISTER energy efficiency GmbHGILDEMEISTER energy monitor
GIS ProjektFacility Management Systems VISAFM Raumbuch
GL Energielösungen GmbH & Co. KGGL Energy Cloud
GMC-I Messtechnik GmbHU1500-System
GMC-I Messtechnik GmbHEMC 5.x
GPI Gesellschaft für Prüfstanduntersuchungen und Ingenieurdienstleistungen mbHBlueLiKon
GreenPocket GmbHEnergiemanagementsoftware für Gewerbekunden
GTI-control GmbHResMa V 1.9
Heidec GmbHHeidec SOL System
HERMES SYSTEME GmbHProView
HERMOS Systems GmbHFIS#energy
HOCHHUTH GmbHMESSDAS
Honeywell Building Solutions GmbH Honeywell Energy Manager R 
Hörburger AGShopInsightTM
Hörburger AGEnergyInsightTM
Hörburger AGQBRX
I.T.E.N.O.S. GmbH aktiveOperation 
ICONAG-Leittechnik GmbHEnMS
iMes Solutions GmbHPlant Historian EM 
IMS GmbHIMSware 
InCaTec Solution GmbHAxxerion
INCLUDIS GmbH INCLUDIS.energy 
Industriepark Troisdorf GmbHTroInform-Web
Ing.-Büro Dr.-Ing. PöthkowSOcontrol
Ingenieurgesellschaft für Gebäudeautomation mbH  EIQ- Energiemanagement-Software 
Ingsoft GmbHIngSoft InterWatt
innogy SEinnogy bit.B
InQu Informatics GmbHInQu.EMS
inray Industriesoftware GmbHFAS-Energieportal
INSTAR IST Ostrava a.s.ENERGIS
intecsoft GmbH & Co. KGintecware::cENtERGY
INTEGRA METERING AGOneApp Billing &EDM
IPAS GmbHComBridge Studio Smart Meter
ISPEX AGispexEnergiekonto
ISPEX AGISPEX energiekonto
ITC AGITC PowerCommerce EnMS
ITVT GmbH"KEM" Kommunale Energeimanagement
Janitza electronics GmbHGridVis Enterprise 
Janitza electronics GmbHGridVis Professional
Janitza electronics GmbHGridVis Service
Janitza electronics GmbHGridVis Ultimate
KBR GmbHvisual energy 4
Keßler Real Estate Solutions GmbH FAMOS
Kieback & Peter GmbH & Co. KGEnergiemanagement
Kieback & Peter GmbH & Co. KGQanteon
Kisters AGProCos EMS 
KMS Computer GmbHGEBman
KRIKO Engineering GmbH KRIS³ 
krumedia GmbHenerchart
Limon GmbHé.VISOR Energiemonitorung & Effizienzbewertung
Lindner Elektronik GmbHLogit/Logit-SQL
LOKISA Smart Energy GmbHSmart4Energy Energiemanagement Professional
Lovato Electric GmbHSynergy
M.A.C. System Solutions GmbHEMSserver
manageE GmbH & Co. KGmE2020
Mangelberger Elektrotechnik GmbHZEMS Energy- und HACCP Management System
Meine-Energie GmbHEnergiekonto
messWERK GmbHPowerStudio Scada
MPDV Mikrolab GmbHHYDRA 8 Modul: Energiemanagement (EMG)
MST System Solutions GmbHEM - Energiemonitoring
N+P Informationssysteme GmbHSPARTACUS Facility Management®
narz systems GmbH & Co. KGnarz EMS V8.9
Neuberger Gebäudeautomation GmbHProEnergie
NZR®VADEV®
NZR®CountVision
ÖKOTEC Energiemanagement GmbHEnEffCo®
on/off it-solutions gmbhInfoCarrier® EnMS
OPTIMUS Meine Energie GmbHOPTIMUS Energiemanager / OPTIMUS Energiemonitor
Panoramic Power LtdPowerRadar TM
PE INTERNATIONAL AGSoFi Software
Plan Energie GmbH & Co. KGPEC® Plan Energie Controlling
PQ PLUS GmbHENVIS WEB
preussen automation GmbHMavacon 
PRIVA Building Intelligence GmbHPriva TC Energy
Progea Deutschland GmbHMovicon Pro.Energy
ProLeiT AGPlan iT EnMS
Pureenergy GmbH & Co. KG Pureenergy View
Rasche & Weßler GmbHEMOCON
RED KILOWATT Energiemanagement GmbHClimaCloud Energiemanagement
regio iT gesellschaft für informationstechnologie mbhe2watch
Remake Electric ehf.eTactica
RIT group GmbHEMmaster©          
RK-Prozeßtechnik GmbH & Co. KGtEMS 
Robotron Datenbank-Software GmbHrobotron*eprofiler
RSW Technik GmbH ISO Manager, LEO - Leitsystem zur Energieoptimierung 
RWE Energiedienstleistungen GmbHRWE Energie-Monitoring
S&K Anlagentechnik GmbHskems
Saia-Burgess Controls AGS-Monitoring
Sauter-Cumulus GmbHSauter EMS 100 Energy Management Solution Software V2.8.2
SCH.E.I.D.L. GmbHSCH.E.I.D.L. Energy Controller
Schneider ElectricStruxureWare Energy Operation
Schneider ElectricStruxureWare Power Monitoring Expert
Schneider Electric StruxureWare Resource Advisor
Schneider Electric  Wonderware Corporate Energy Management (CEM)
Schneider Electric  FMSbase EM
SEAR GmbHMES-ISYS
SHS plus GmbHplusWARE®  Enterprise
Siemens AGEnergy Analytics
Siemens AG Energy Manager PRO
Siemens AGNavigator powered by Sinalytics TM
Siemens AGpowermanager
Siemens AG SIMATIC powerrate 
Siemens AG SIMATIC B.Data 
Siemens AG Spectrum Power™
smartB Energy Management GmbHsmartB
SMARTEN GmbHECO Track-Visual
smart-me AGsmart-me
SOCOMECHYPERVIEW
SOCOMEGWEBVIEW
Solar-DataE58-Energiemanagement
Solvera Lynx GemaLogic
spelsberg gebäudeautomation GmbHPowerbat Energiemanagement
Stadtwerke Düsseldorf AGe-Visio
Steinhaus Informationssysteme GmbHTeBIS V 2.7
STULZ Digitronic Software GmbHCyberhub ECO.DC
STULZ GmbHe-compTrol
Süwag Erneuerbare Energien GmbHSüwag Energie Monitoring
SWK Energie GmbHSWK ECO
SynerGIS CAD-Info-Systeme GmbHProOffice
Syracos Managementsysteme GmbHCassys Energy Manager
SYS.TEC Gebäudeautomation GmbH & Co.KG Energie-Reporter
SYSTECH Systemtechnik GmbH CMA32-OPC
T&G Solutions GmbHMEPIS Energy
Tengelmann Energie GmbHEnerBoard
Theben AGENEXAvisu
TIGEV Ingenieurgesellschaft mbHEnergie MS
TIS Engineeringmy energiemanagement V7.8.2
TOTAL Energieeffizienz Netzwerk Agentur (TENAG GmbH)EnergyWeb
Vattenfall Europe Sales GmbH Energie Controlling Online (ECO) 
VIDEC GmbHACROn 
VIPA Gesellschaft für Visualisierung und Prozessautomatisierung mbHVIPA Green Solution – EnMS
VISAM GmbH VBase - VISAM Automation Base 
Voith Paper GmbH & Co. KGOnV EnergyProfiler
Vorarlberger Kraftwerke AGVKW Energiecockpit
WEBfactory GmbHWEBfactory proactive EMS
WEBfactory GmbHi4Energy
Weidmüller GruppeEnergie-Manager
Weidmüller GruppeecoExplorer
werusys GmbH & Co. KGSynergyVision V1.2
WGS Energietechnik GmbHEnergie- und BetriebsDatenManagement Software EDM" Basis- & Erweiterungs-Modul "
WIPS-com GmbHWIPS 3.0
WiriTec GmbHWiriTec CA, AN, FC, TP, BL, MP
WISAG Automatisierungstechnik GmbH & Co. KGINSCONTROL-SL
Wurm GmbH & Co. KG Elektronische SystemeFRIGODATA ONLINE
Zimmermann Industrieservice Elektrotechnik GmbHEMSyst

Stand: 01.02.2017

Wie Sie bei bislang nicht gelisteter Software vorgehen, können Sie unserem Merkblatt Mindestanforderungen an die Software (Energiemanagementsysteme) (PDF, 68KB, Datei ist nicht barrierefrei) entnehmen.

Häufige Fragen

Allgemeine Fragen

Was wird gefördert?

Das BAFA fördert Maßnahmen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Betrieb eines Energiemanagementsystems stehen. Unternehmen sollen hierdurch in die Lage versetzt werden, Energieeinsparpotentiale zu identifizieren und durch Verbesserung ihrer Energieeffizienz den Energieverbrauch zu senken.

Konkret werden die folgenden Maßnahmen gefördert:

  1. Erstzertifizierung eines vollständig eingerichteten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001
  2. Erwerb von Mess-, Zähler- und Sensoriktechnologie für Energiemanagementsysteme
  3. Erwerb von Software für Energiemanagementsysteme

Förderfähig ausschließlich in Verbindung mit der Förderung einer der genannten Erstzertifizierungen sind: Ausgaben für eine externe Beratung zur Entwicklung, Umsetzung oder Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems sowie für die Schulung von Mitarbeitern zum Energie-/Managementbeauftragten für ein Energiemanagementsystem.

Ebenfalls sind förderfähig Installationskosten beim Erwerb von Messtechnik/Software sowie Ausgaben für die Schulung von Personal im Umgang mit der Software.

Wer kann eine Förderung beantragen?

Grundsätzlich sind alle Unternehmen (rechtlich selbstständige Einheiten mit wirtschaftlicher Betätigung) mit Sitz oder mit Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland antragsberechtigt.

Nicht antragsberechtigt sind zum Beispiel juristische Personen des öffentlichen Rechts, Kirchen oder Unternehmen, an denen diese mit mindestens 25 % beteiligt sind, sowie Vereine, Stiftungen und gemeinnützige Körperschaften (siehe auch Nummer 3.2 der Förderrichtlinie).

Ist eine Förderung bei gleichzeitiger Begrenzung der EEG-Umlage möglich?

Unternehmen, die im laufenden oder in vergangenen Kalenderjahren seit dem 01.08.2014 die Besondere Ausgleichsregelung (§§ 63 ff. EEG) in Anspruch genommen haben und zum Nachweis einer Zertifizierung nach § 64 Absatz 1 Nummer 3 EEG verpflichtet sind (Stromverbrauch mindestens 5 Gigawattstunden pro Jahr), sind nicht antragsberechtigt.

Unternehmen, die sich im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung darauf beschränken können, ein alternatives System einzuführen und demnach nicht verpflichtet sind, den Betrieb eines Energie- oder Umweltmanagementsystems nachzuweisen, sind für alle Fördertatbestände antragsberechtigt.

Ist eine Förderung bei gleichzeitiger Gewährung von Spitzenausgleich möglich?

Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, denen für das laufende oder eines der vergangenen Kalenderjahre seit 01.01.2013 eine Entlastung im Rahmen des Spitzenausgleichs (§ 10 StromStG, § 55 EnergieStG) gewährt wird/wurde.

Eine Ausnahme gilt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Kommission (KMU-Empfehlung), die vom Spitzenausgleich profitieren/profitierten. Diese sind für alle Fördertatbestände antragsberechtigt.

Ist eine Förderung für Nicht-KMU möglich, die nach dem EDL-G verpflichtet sind, ein Energieaudit durchzuführen?

Eine Förderung von Energiemanagementsystemen ist auch für Nicht-KMU möglich, auch wenn ein Energieaudit aufgrund des EDL-G durchgeführt werden muss. Bitte beachten Sie vor Antragstellung besonders die Regelungen zu De-minimis-Beihilfen sowie die Definition „ein einziges Unternehmen“ gemäß Artikel 2 Absatz 2 De-minimis-Verordnung der EU.

Wann gelten wir als KMU?

Grundlage für die Entscheidung, ob ein Unternehmen ein KMU ist oder nicht, ist die KMU-Definition der Europäischen Union.

Es gelten folgende Kriterien: Mitarbeiterzahl < 250 und Jahresumsatz des Unternehmens ≤ 50 Mio. Euro oder Bilanzsumme des Unternehmens ≤ 43 Mio. Euro

Die Voraussetzungen für den Status des Unternehmens (KMU oder Nicht-KMU) sind vom Antrag stellenden Unternehmen selbst zu prüfen.

Zur Ermittlung der Mitarbeiterzahl, des Jahresumsatzes und der Bilanzsumme siehe Benutzerleitfaden zur Definition von KMU (PDF, 1,72MB, Datei ist nicht barrierefrei).

Was ist im Zusammenhang mit De-minimis-Beihilfen zu beachten?

Rechtsgrundlage für De-minimis-Beihilfen ist die Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen, veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Union L 352/1 vom 24. Dezember 2013 (De-minimis-Verordnung).

Ein Unternehmen darf innerhalb von drei Steuerjahren insgesamt nicht mehr als 200.000 Euro an Subventionen in Form von De-minimis-Beihilfen erhalten. Maßgeblich sind dabei das laufende und die beiden vorangegangen Steuerjahre.

Bei der Berechnung, ob ein Unternehmen unterhalb der zulässigen Grenze von maximal 200.000 Euro liegt, ist der Begriff des „einzigen Unternehmens“ nach Artikel 2 Absatz 2 De-minimis-Verordnung maßgeblich. Der Begriff „ein einziges Unternehmen“, auf welches die jeweiligen Maximalbeträge zu beziehen sind, schließt alle Unternehmen mit ein, die zueinander in mindestens einer der folgenden Beziehungen stehen:

  • ein Unternehmen hält die Mehrheit der Stimmrechte der Anteilseigner oder Gesellschafter eines anderen Unternehmens;
  • ein Unternehmen ist berechtigt, die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsratsgremiums eines anderen Unternehmens zu bestellen oder abzuberufen;
  • ein Unternehmen ist gemäß einem mit einem anderen Unternehmen geschlossenen Vertrag oder aufgrund einer Klausel in dessen Satzung berechtigt, einen beherrschenden Einfluss auf dieses Unternehmen auszuüben;
  • ein Unternehmen, das Anteilseigner oder Gesellschafter eines anderen Unternehmens ist, übt gemäß einer mit anderen Anteilseignern oder Gesellschaftern dieses anderen Unternehmens getroffenen Vereinbarung die alleinige Kontrolle über die Mehrheit der Stimmrechte von dessen Anteilseignern oder Gesellschaftern aus.
    Auch Unternehmen, die mittels eines oder mehrerer anderer Unternehmen in einer der vorhergehend beschriebenen Beziehungen zueinander stehen, werden als ein einziges Unternehmen betrachtet.

Im Falle von  Unternehmen des gewerblichen Straßengüterverkehrs beträgt die zulässige Grenze für De-minimis-Beihilfen innerhalb von drei Steuerjahren maximal 100.000 Euro.

Ist es Unternehmen möglich, eine Förderung für mehrere Maßnahmen zu beantragen?

Ja, allerdings ist zu beachten, dass der Gesamtbetrag aller gewährten Zuwendungen auf 20.000 Euro pro Unternehmen innerhalb eines Zeitraumes von 36 Monaten beschränkt ist.

Kann eine Fördermaßnahme gleichzeitig aus verschiedenen Quellen öffentlich gefördert werden?

Nein. Eine Maßnahme kann nicht mit öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme gefördert werden.

Ablauf des Antragsverfahrens

Wo erhalte ich das Antragsformular?

Das elektronische Antragsformular finden Sie unter „Informationen zum Thema“.  

Wann ist der Antrag zu stellen?

Der Antrag ist vor Vorhabenbeginn zu stellen, das heißt vor Abschluss eines der Ausführung des Vorhabens zuzurechnenden Liefer- oder Leistungsvertrages. Als Vorhaben ist immer die förderfähige Maßnahme zu verstehen. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden.

Wann erfolgt die Auszahlung des Zuschusses?

Ausgezahlt wird der Zuschuss bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen nach abgeschlossener Prüfung des Verwendungsnachweises.

Energiemanagementsysteme

Ist das BAFA für die Zertifizierung des Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 zuständig?

Nein, das BAFA führt selbst keine Zertifizierungen durch.

Die Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems ist vorzunehmen durch einen von der

  • Deutschen Akkreditierungsstelle oder eine nationale Akkreditierungsstelle eines anderen EU-Staates akkreditierten Zertifizierer oder
  • Deutschen Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter mbH zugelassene(n) Umweltgutachter/Umweltgutachterorganisation.

Ich betreibe bereits ein zertifiziertes Energiemanagementsystem in meinem Unternehmen. Kann ich Überwachungsaudits oder eine Folgezertifizierung fördern lassen?

Nein, es werden nur Erstzertifizierungen gefördert.

Messtechnik und Software

Welche Messtechnik ist förderfähig?

Förderfähig ist stationäre Messtechnik, mittels deren mindestens eine der folgenden Messgrößen erhoben werden kann: Strom, Spannung, elektrische Leistung, Temperatur, Wärme- und/oder Kältemenge, Volumenstrom (flüssig, gasförmig), Beleuchtungsstärke und Druckluftmenge.

Die Messtechnik muss in unmittelbaren Bezug zum Energiemanagementsystem stehen, um diesem die notwendigen Daten zu liefern. Dies ist der Fall, wenn die Messtechnik an eine vom BAFA als förderfähig anerkannte Energiemanagementsoftware angeschlossen ist. Die Liste finden Sie unter: Zum Förderverfahren, Liste förderfähiger Software.

Förderfähig ist Messtechnik, die als Sensor, Messumformer oder Analog-Digital-Umsetzer (ADU) im Sinne der Grafik Prinzip der Messkette mit einem potentiometrischen Wegaufnehmer als Sensor (PDF, 48KB, Datei ist nicht barrierefrei) dient.

Hierzu zählen beispielsweise:

  • Widerstandsthermometer
  • Durchflussmessumformer
  • Elektronische Energiezähler
  • Datenlogger
  • Bildschirmschreiber

Wichtig ist, dass die Messtechnik den Hauptbestandteil des Gerätes ausmacht.

Nicht förderfähig sind beispielsweise:

  • Server
  • PC
  • Drucker
  • Monitore
  • Router
  • Verkabelung
  • Messgehäuse

Sind beim Erwerb von Messtechnik auch die Ausgaben für deren Installation förderfähig?

Neben den Ausgaben für die Anschaffung von Messtechnik können auch die Ausgaben für deren Installation gefördert werden. Zuwendungsfähig sind Ausgaben für die Installation aber maximal in Höhe von 30 % der Anschaffungskosten (Investitionskosten) für die Messtechnik. Die Förderhöchstgrenze für Messtechnik insgesamt (Erwerb und Installation) liegt bei 8.000 Euro.

Welche Software ist förderfähig?

Eine Zusammenstellung förderfähiger Energiesoftware finden Sie unter: Zum Förderverfahren / Liste förderfähiger Software. Die notwendigen Mindestanforderungen an die Software können Sie unter „Informationen zum Thema“, „Publikationen“ nachlesen.

Welche Ausgaben außer für den Erwerb der Software sind noch förderfähig?

Neben den Ausgaben für die Anschaffung der Software sind zuwendungsfähig auch Ausgaben für deren Installation (Inbetriebnahme) sowie für die Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit der Software. Die Förderhöchstgrenze für Software in Höhe von 4.000 Euro gilt einschließlich Ausgaben für Installation/Schulung).

Mein Unternehmen stellt Software für Energiemanagementsysteme her. Wie können wir auf die Liste aufgenommen werden?

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir senden Ihnen dann eine Checkliste zu, auf deren Grundlage wir beurteilen, ob Ihre Software die Fördervoraussetzungen erfüllt. Weitere Informationen zum Ablauf der Aufnahme von Software in unsere Liste finden Sie in unserem Merkblatt.

Informationen zum Thema

Kontakt

  • EnergiemanagementsystemeBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferat 526 – Energieaudit. Querschnittstechnologien Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn Telefon: 06196 908-1503 Fax: 06196 908-1800ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr
    Zum Kontaktformular