Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

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KWK-Anlagen bis 50 kWel

Für neue Kleinstanlagen mit einer elektrischen Leistung bis 50 kWel hat das BAFA ein vereinfachtes Zulassungsverfahren auf der Grundlage einer Allgemeinverfügung eingerichtet. Sind die Anforderungen für die vereinfachte Zulassung erfüllt, genügt eine elektronische Anzeige beim BAFA.

Zeitpunkt der Anzeige/der Antragstellung

Nur wenn die Anzeige beziehungsweise der Antrag bis zum 31. Dezember des auf die Inbetriebnahme folgenden Jahres beim BAFA eingeht, besteht ein Anspruch auf die vollumfängliche Förderung. Bei späterer Antragstellung wird der Vergütungsanspruch gekürzt.
Wird der Antrag in Papierform zeitnah vor Fristablauf versendet, sollten geeignete Nachweise über den rechtzeitigen Versand aufbewahrt werden.

Zum Förderverfahren

Anlagenhersteller

Als Hersteller einer serienmäßig hergestellten hocheffizienten KWK-Anlage bis 50 kWel können Sie die Aufnahme Ihrer BHKW-Module in die Typenliste zur Allgemeinverfügung beantragen. Bitte nutzen Sie hierfür das Formular „Aufnahme in die Typenliste zur Allgemeinverfügung für KWK-Anlagen“.

Antragsverfahren

Elektronisches Anzeigeverfahren

Das elektronische Anzeigeverfahren zur Allgemeinverfügung steht derzeit nicht zur Verfügung.

Mit Inkrafttreten des Energie-Sammelgesetzes (EnSaG) zum 21.12.2018, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil 1 Nr. 47 am 20.12.2018, haben sich Änderungen im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) ergeben. So ist die Kumulierung mit Investitionszuschüssen nicht mehr zulässig. Vom Kumulierungsverbot ausgenommen sind KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis einschließlich 20 kW, sofern der Fördergeber des Investitionszuschusses den Nachweis erbringt, dass auch bei der kumulierten Förderung eine Überförderung ausgeschlossen ist. Entsprechende Nachweise wurden dem BAFA bislang noch nicht vorgelegt.

Die Anpassung des elektronischen Anzeigeverfahrens an die neue Kumulierungsregelung wird voraussichtlich Anfang Februar 2019 abgeschlossen sein und steht dann wieder zur Verfügung.

Die fristgerechte Antragstellung für KWK-Anlagen, die im Kalenderjahr 2017 den Dauerbetrieb aufgenommen haben, endet am 31.12.2018. Zur Fristwahrung ist daher bis spätestens 31.12.2018 der „Antrag auf Zulassung einer neuen Anlage“ (Papierantrag) mit einer elektrischen Leistung bis einschließlich 50 kW zu stellen. Maßgeblich ist der Posteingangsstempel beim BAFA.

Alternativ: Antragsverfahren in Papierform

Sollte eine Voraussetzung des elektronischen Anzeigeverfahrens nicht erfüllt sein (z. B. bei gebrauchten oder modernisierten Anlagen), verwenden Sie bitte das Antragsformular in Papierform für Anlagen bis 50 kWel. Das ausgefüllte Formular reichen Sie bitte zusammen mit dem Inbetriebnahmeprotokoll und dem Datenblatt des Herstellers beim BAFA ein. Falls die Anlage nicht serienmäßig hergestellt wurde (z. B. Eigenbau), reichen Sie bitte außerdem ein Sachverständigengutachten ein.

Bearbeitungsgebühren

Die elektronische Anzeige gemäß Allgemeinverfügung ist für den Anlagenbetreiber kostenlos.

Für die papiergebundene Antragsbearbeitung für fabrikneue, modernisierte und nachgerüstete KWK-Anlagen entsteht eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 150 Euro.

KWK-Zuschlag

Höhe und Dauer des Zuschlags richten sich nach dem Zeitpunkt der Aufnahme des Dauerbetriebs der KWK-Anlage:

Ab dem 1. Januar 2016

Pauschalierte Einmalzahlung für fabrikneue Anlagen bis 2 kWel
  • 4,0 Cent/kWh für 60.000 VBH (= 4.800 Euro bei eine 2 kWel-Anlage)
Zuschlagssätze
  • 8,0 Cent/kWh für den in das allgemeine Stromnetz ausgespeisten KWK-Strom
  • 4,0 Cent/kWh für den im Objekt selbst verbrauchten KWK-Strom
Förderdauer
Fabrikneue KWK-Anlagen
  • 60.000 VBH
Modernisierte KWK-Anlagen
  • 15.000 VBH bei Invest > 25 <= 50 % der Neukosten
  • 30.000 VBH bei Invest > 50 % der Neukosten

Übergangsbestimmungen

Beantragt der Anlagenbetreiber die Zulassung gem. den Übergangsbestimmungen des § 35 Abs. 3 bis 6 KWKG, wird die Zulassung auf Basis des KWKG 2012 erteilt. Voraussetzung ist, dass eine verbindliche Bestellung bis zum 31.12.2015 erfolgt ist und die Inbetriebnahme des BHKW bis zum 31.12.2016 (ORC- bzw. Brennstoffzellen-Anlagen bis 31.12.2017) erfolgt. 

Ab dem 19. Juli 2012 bis zum 31. Dezember 2015 (KWKG 2012)

Pauschalierte Einmalzahlung für fabrikneue KWK-Anlagen bis 2 kWel
  • 5,41 Cent/kWh für 30.000 VBH (= 3.246 Euro bei einer 2 kWel-Anlage)
Fabrikneue KWK-Anlagen
  • 5,41 Cent/kWh für 10 Jahre oder 30.000 VBH ab Erstaufnahme des Dauerbetriebs.
Modernisierte KWK-Anlagen
  • 5,41 Cent/kWh über 5 Jahre oder 15.000 VBH bei Invest > 25 <= 50% der Neukosten
  • 5,41 Cent/kWh über 10 Jahre oder 30.000 VBH bei Invest > 50 % der Neukosten

Meldungen

Für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 50 kWel muss an das BAFA keine Jahresmeldung übermittelt werden. Das BAFA hat auf die Meldung verzichtet.

Informationen zum Thema

Publikationen

Rechtsgrundlagen

Formulare

Das elektronische Anzeigeverfahren zur Allgemeinverfügung steht derzeit nicht zur Verfügung.

Mit Inkrafttreten des Energie-Sammelgesetzes (EnSaG) zum 21.12.2018, veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Teil 1 Nr. 47 am 20.12.2018, haben sich Änderungen im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) ergeben. So ist die Kumulierung mit Investitionszuschüssen nicht mehr zulässig. Vom Kumulierungsverbot ausgenommen sind KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis einschließlich 20 kW, sofern der Fördergeber des Investitionszuschusses den Nachweis erbringt, dass auch bei der kumulierten Förderung eine Überförderung ausgeschlossen ist. Entsprechende Nachweise wurden dem BAFA bislang noch nicht vorgelegt.

Die Anpassung des elektronischen Anzeigeverfahrens an die neue Kumulierungsregelung wird voraussichtlich Anfang Februar 2019 abgeschlossen sein und steht dann wieder zur Verfügung.

Die fristgerechte Antragstellung für KWK-Anlagen, die im Kalenderjahr 2017 den Dauerbetrieb aufgenommen haben, endet am 31.12.2018. Zur Fristwahrung ist daher bis spätestens 31.12.2018 der „Antrag auf Zulassung einer neuen Anlage“ (Papierantrag) mit einer elektrischen Leistung bis einschließlich 50 kW zu stellen. Maßgeblich ist der Posteingangsstempel beim BAFA.

Kontakt

  • Stromvergütung – KWK-Anlagen bis 50 kWelBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferat 424 – KWK, Mini-KWK Frankfurter Straße 29 – 35 65760 EschbornElektronisches Anzeigeverfahren Telefon: 06196 908-1962Zulassungsverfahren in Papierform Telefon: 06196 908-1003ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
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