Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

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Innovationsförderung – Bereitstellung von Prozesswärme

Biomasseanlagen zur Erzeugung von Prozesswärme stellen überwiegend Wärme für industrielle oder gewerbliche Zwecke zur Verfügung. Als Förderung können Sie bis zu 12.000 Euro für die Erstinstallation von Biomasseanlagen erhalten.

Als Förderung können bis zu 30 Prozent (maximal 12.000 Euro) der Nettoinvestitionskosten für die Erstinstallation von Biomasseanlagen zur überwiegenden Prozesswärmebereitstellung gewährt werden. Unter die Nettoinvestitionskosten fallen auch die Planungskosten, Mehrkosten für die Einbindung der Biomasseanlage in den vorhandenen Prozess und die zur Ertragsüberwachung und Fehlererkennung installierte Mess- und Datenerfassungseinrichtungen.

Nicht gefördert werden Anlagen, die überwiegend der Verfeuerung von Abfallstoffen aus der gewerblichen Be- und Verarbeitung von Holz dienen.

Antragstellung

Unternehmen, Betriebe, freiberuflich Tätige oder Genossenschaften

Anträge für die Förderung von Unternehmen, Betrieben, freiberuflich Tätigen, Genossenschaften und gemeinnützige GmbHs sind vor Vorhabensbeginn zu stellen (zweistufiges Antragsverfahren).

Als Vorhabensbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung durchgeführt werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA.

Der Verwendungsnachweis ist nach Inbetriebnahme und spätestens vor dem Ablauf der im Bewilligungsbescheid genannten Vorlagefrist unter Vorlage der geforderten Unterlagen einzureichen. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Abschluss der Prüfung des Verwendungsnachweises.

Um die Förderung zu beantragen, reichen Sie folgende Unterlagen ein:

Contractoren

Auch interessierte Unternehmer, die als Energiedienstleister tätig sind oder zukünftig tätig sein möchten und bei ihren Kunden Biomasseanlagen installieren, können die staatliche Förderung in Anspruch nehmen.

Den Antrag für die Innovationsförderung müssen Contractoren vor Vorhabensbeginn stellen (zweistufiges Antragsverfahren).

Auch Contractoren/Energiedienstleister können die staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Folgendes ist dabei zu beachten:

  • Den Antrag für die Förderung müssen Contractoren grundsätzlich vor Vorhabensbeginn stellen (zweistufiges Antragsverfahren).
  • Vorhabensbeginn ist immer der Abschluss eines der Ausführung der Maßnahme dienenden Lieferungs- und Leistungsvertrages. Im Falle eines Contractingvorhabens ist dies der Contractingvertrag
  • Das heißt erst nach Antragseingang darf der Contractingvertrag zwischen Contractor und Contractingnehmer rechtsgültig unterzeichnet werden.
  • Der Zeitpunkt des Antrageingangs beim BAFA wird dem Antragsteller durch die postalische Zusendung einer Eingangsbestätigung mitgeteilt.
  • Planungsleistungen sowie die Erschließung der Wärmequelle dürfen vor Antragstellung durchgeführt werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA.

Um die Förderung zu beantragen, reichen Sie folgende Unterlagen ein:

Der Verwendungsnachweis ist nach Inbetriebnahme und spätestens vor dem Ablauf der im Bewilligungsbescheid genannten Vorlagefrist unter Vorlage folgender Unterlagen einzureichen:

  • Vollständige und auf den Contractor ausgestellte Rechnung in Kopie
  • Fachunternehmererklärung (Anlage Bewilligungsbescheid)
  • Contractingvertrag in Kopie
  • Erklärungen des Contractingnehmers

Mit der Rechnung weist der Contractor nach, dass ihm tatsächlich Kosten entstanden sind. Die Rechnung muss detailliert und auf den Contractor ausgestellt sein. Die Fachunternehmererklärung fragt die technischen Details der Anlage ab. Sie ist vom ausführenden Installateur auszufüllen und zu unterschreiben. Um die Auflage zu erfüllen, dass die geförderte Anlage mindestens sieben Jahre lang zweckentsprechend betrieben wird, muss der Contractingvertrag eine Laufzeit von mindestens sieben Jahren aufweisen.

Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Abschluss der Prüfung des Verwendungsnachweises.

Kumulierung

Bei Maßnahmen, die über das BAFA gefördert werden, darf die Gesamtförderung höchstens das Doppelte des nach diesen Richtlinien gewährten Förderbetrages betragen (insbesondere bei Inanspruchnahme ergänzender Förderprogramme der Bundesländer). Für den Fall, dass diese Höchstgrenze überschritten würde, werden die Fördermittel des Bundes auf die vorstehende Förderhöchstgrenze gekürzt.

Die Förderung nach diesen Richtlinien ist mit einer Förderung aus den im Rahmen des CO2 Gebäudesanierungsprogramms aufgelegten KfW-Programmen nur bei folgenden KfW-Programmen kumulierbar: „Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153), „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167).

Weitere Informationen zur Kumulierung von Fördermaßnahmen – und was Sie dabei beachten sollten – finden Sie in der Auslegungshilfe für die Kumulierungsregelung (PDF, 47KB, Datei ist nicht barrierefrei).

Informationen zum Thema

Kontakt

  • Heizen mit Erneuerbaren EnergienBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferat 513 – Grundsatz Marktanreizprogramm Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn Telefon: 06196 908-1625 Fax: 06196 908-1800ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
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