Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

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Berufsbildung ohne Grenzen

Architekt beim Zeichnen Quelle: © Fotolia.com/chika_milan

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in zunehmendem Maße auch auf internationalen Märkten tätig. Diese Entwicklung stellt auch an Beschäftigte in KMU neue Anforderungen, denn Fremdsprachenkenntnisse, interkulturelle Kompetenz sowie Kenntnisse über die Arbeitsorganisation, Arbeitstechniken und Technologien im Ausland gewinnen damit auch für den Mittelstand immer mehr an Bedeutung. Um notwendige Kompetenzen und Kenntnisse zu erwerben, sind grenzüberschreitende Mobilitätsprojekte in der beruflichen Bildung erforderlich.

Durch Beratungs- und Unterstützungsleistungen bei der Realisierung von Auslandsaufenthalten soll die grenzüberschreitende Mobilität der Auszubildenden und jungen Fachkräfte von kleinen und mittleren Unternehmen gesteigert werden.

Die Förderrichtlinie trat am 1. Januar 2016 in Kraft und ist bis zum 31. Dezember 2018 befristet.

Anträge können laufend bis zum 31. Oktober 2017 gestellt werden.

Informationen zum Antragsverfahren

Antragsberechtigte

Alle natürlichen und juristischen Personen, die ausgewiesene Expertise in der wirtschaftsnahen Beratung und Unterstützung von KMU, Auszubildenden und jungen Fachkräften beim Erwerb von Auslandserfahrungen in der dualen Berufsbildung belegen können. Für Koordinierungsstellen sind darüber hinaus nachweisbare, anerkannte Kompetenzen in der zentralen Koordinierung bundesweiter Netzwerke und Zugänge zu relevanten internationalen Kooperationspartnern der beruflichen Bildung erforderlich.

Antragsverfahren

Der Antrag besteht aus dem ausgefüllten Antragsformular und dem Formular für den Finanzierungsplan. Dem Antrag ist außerdem eine genaue Beschreibung des Vorhabens beizufügen. Weitere Erläuterungen finden sich in den "Hinweisen zur Antragstellung". Anträge sind schriftlich auf dem Postweg beim BAFA, Referat 421, einzureichen.

Gegenstand der Förderung

Im Rahmen dieser Richtlinie werden Mobilitätsberatungen für Auszubildende, junge Fachkräfte und deren Betriebe gefördert. Dies beinhaltet vor allem die Ansprache, Information und Beratung zu Möglichkeiten von Praktika im Ausland sowie die Beratung und Unterstützung vor, während und nach der Entsendung eigener oder der Aufnahme ausländischer Auszubildender und junger Fachkräfte. Des Weiteren werden begleitende Maßnahmen zum Aufbau nationaler als auch internationaler Kooperationen zur Durchführung von Mobilitätsprojekten gefördert. Außerdem können bestimmte Aufgaben in Zusammenhang mit der zentralen Koordinierung und Steuerung des bundesweiten Netzwerkes der Mobilitätsberatung bezuschusst werden.

Art und Höhe der Förderung

Gefördert werden bis zu 70 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, insbesondere projektbezogene Personalausgaben, Ausgaben für erforderlich Reisen sowie bestimmte Sachausgaben.

Mindestens 30 % der förderfähigen Gesamtausgaben sind in Form einer Eigenbeteiligung aufzubringen.

Die Zuwendung wird nach Erbringung der geforderten Nachweise auf der Grundlage tatsächlich verausgabter Mittel (Erstattungsprinzip) ausgezahlt.

Informationen zum Thema

Kontakt

  • Berufsbildung ohne GrenzenBundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleReferat 421 – Handwerksförderung, Institutionelle Förderung Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn Telefon: 06196 908-2083 Fax: 06196 908-112083ErreichbarkeitMontag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
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